yogis ultralaufblog 

Endlich mal wieder ein Lauf in Oberhausen :-)

Geschrieben in Allgemein von yogi Freitag September 19, 2014

und zwar der Centrolauf am Centro in Oberhausen. Und auch für mich mal wieder die Teilnahme an einer Laufveranstaltung. Zeitliche Ziele habe ich persönlich keine. Einfach dabei sein und die Veranstaltung geniessen. Mit ein wenig Glück werde ich auch nicht Letzter ;-)

Zum Lauf an sich: es wird ein 5km-Lauf und ein 10km-Lauf angeboten. Beim 10er wird die 5er-Strecke zweimal gelaufen. Die Strecke an sich ist nicht Bestzeittauglich wegen Treppen und Brücken, ist eher als Spaß oder Firmenlauf anzusehen. Aber wer sich bewegt hat gewonnen. Die Strecke führt rund ums Centro inkl. Kanal, Gasometer und Marina, also quasi meine Laufstrecken.

Es gibt auch keine Startnummer. Das im Preis enthalte Shirt gilt als Startnachweis, sicherlich optisch gut für den Sponsor die Spardabank.

Für beide Läufe gilt ein Teilnehmerlimit von je 1000 TN, aber bis jetzt gibt es noch keine 500 Anmeldungen für beide Strecken. Also noch 1500 Plätze frei :-). Aber 500 TN für eine Premiere finde ich garnicht so schlecht für Oberhausen. Ich bin gespannt wie Orga und Ablauf so funktionieren wird und werde im Anschluß nochmal berichten.

Wer jetzt noch Lust bekommen hat: http://www.centrolauf.de/

Richtiges Laufen schützt die Gelenke

Geschrieben in Allgemein von yogi Mittwoch September 3, 2014

Gelenkschäden, die durch falsches Training entstehen, sind nicht sofort zu erkennen. Falsche Bewegungsabläufe machen den Gelenken, Bändern und Sehnen erst auf lange Sicht zu schaffen. Beim Joggen wirkt das etwa 3 bis 5fache des eigenen Körpergewichts auf die Gelenke ein. Werden Stöße dabei nicht richtig abgefedert, können Knorpelschäden die Folge sein. Das Problem: Knorpelgewebe ist “totes Gewebe”, verfügt also nicht über Nervenzellen, die Schmerzen oder gar Schäden dem Gehirn signalisieren. Schmerzen treten zumeist erst auf, wenn der Schaden fortgeschritten und vielleicht sogar irreparabel ist.
Falsche Arbeit mit dem Körperschwerpunkt

Viele Hobbyläufer setzen den ausgestreckten Fuß oder die Ferse weit vor dem Körperschwerpunkt auf. Das sollte vermieden werden, da dies die Gelenke zu stark belastet. Ebenso falsch ist es, den Fußballen beinahe unter dem Körperschwerpunkt aufzusetzen. Zwar wird diese Bewegung leichter abgefedert. Da dies über Muskulatur der Füße und Waden erfolgt, kommt es leicht zu Muskelverhärtungen und in der Folge zu Krämpfen.

Den Laufstil erkennt man daran, wie der Fuß aufgesetzt wird. Dabei kann man drei Stile unterscheiden:

- Den Aufsatz der Ferse (Fersenaufsatz),
- den flachen Fußaufsatz,
- den Aufsatz über den vorderen Fußbereich.

Optimaler Bewegungsablauf

Doch was ist nun der richtige Laufstil? Eine ideale Lauftechnik gibt es wohl, der optimale Laufstil aber ist von individuell unterschiedlichen Faktoren abhängig. Wer sicher gehen will, setzt auf eine Laufstilanalyse beim Orthopäden. Der Facharzt erkennt am besten, welche Fehler der Läufer macht. Und er bewahrt ihn davor, diese Fehler so zu verfestigen, dass das Laufen am Ende nur Schmerz und Verdruss bereitet.

Einen gesunden Mittelweg kann man nach folgendem Ablauf finden:

- Den Fuß mit leicht gebeugtem Knie kurz vor dem Körperschwerpunkt aufsetzen,
- kurz nach dem Aufsetzen Bein und Hüfte vollständig durchstrecken,
- über den Fußballen folgt dynamisch abstoßen,
- den Oberschenkel im selben Augenblick nach vorn schwingen,
- stark angewinkelt folgt der Unterschenkel,
- zum Abschluss den Fuß wieder flach kurz vor dem Körperschwerpunkt aufsetzen.

Wichtig: Der Oberkörper sollte nur ganz leicht nach vorn gebeugt werden. Die Arme schwingen leicht gegen die Beinrichtung.

Wichtig: Der individuelle Laufschuh

Um die Belastung beim Laufen abzuschwächen, ist der passende Laufschuh wichtig. Denn genauso wie ein falscher Laufstil kann auch unpassendes Material zum unumkehrbaren Verschleiß an Gelenken führen. Modern oder von Profis empfohlen, diese Kriterien spielen bei der Wahl keine Rolle. Der wichtigste Punkt ist die individuelle Anpassung. Denn jeder Sportler hat eine andere Fußstellung und damit andere Bereiche, die vom Schuh unterstützt werden müssen.

Die erste Adresse ist das Fachgeschäft, denn der Kauf eines Laufschuhs im Internet ohne Anprobe kann böse Überraschungen bergen. Richtig beraten ist jeder, der seine Laufschuhe am Abend oder nach einem Lauftraining kauft. Dann hat sich der Fuß ausgedehnt. Weitere Kriterien beim Schuhkauf sind Körpergewicht und Körpergröße, die Zahl der pro Woche gelaufenen Kilometer und der bevorzugte Untergrund. Ein guter Verkäufer fragt diese Kriterien ab, achtet auf die Fußform und erkundigt sich nach Fehlstellungen der Füße. Eine gute Idee ist es, einen alten und oft genutzten Schuh mitzubringen. Er sagt viel mehr über beachtenswerte Dinge, als man glaubt.

Gute Vorbereitung

Bei Fußfehlstellungen, wie etwa Knick-, Senk- oder Spreizfuß, sollten unbedingt orthopädische Schuheinlagen getragen werden. Nicht zuletzt beugt eine gute Muskulatur Schäden an den Gelenken vor. Spezifisches Krafttraining, am besten das ganze Jahr über, baut die Muskelgruppen auf, deren Kraft vor einseitiger Belastung schützt. Wer Rumpf-, Bauch- und Rückenmuskulatur kräftigt, seinen Laufstil optimiert und auf richtiges Schuhwerk achtet, für den wird Laufen zu einem gesunden Freizeiterlebnis.

Back to the roots :-)

Geschrieben in Allgemein von yogi Sonntag Juni 29, 2014

Ja, zurück zu dem Punkt wo alles begann. Damals hatte ich Bluthochdruck, mein Gewicht war zu hoch und ich war träge. Eine Ernährungsumstellung hat damals alles in die Wege geleitet: der Blutdruck war innerhalb von 2 Wochen normal und das Gewicht fiel in den ersten 6 Monaten sehr drastisch. Später kam dann das Laufen und Triathlon hinzu, welches die kleinen Ernährungssünden wieder ausglich.

Aber seit Mitte 2011 hat der Sport bei mir nachgelassen, auch durch die Veränderung meiner Lebensumstände. Das ist halt manchmal so im Leben, da muss man durch. Oft habe ich dann nicht auf mein Essen geachtet oder das (opulente) Essen war die Belohnung des Tages. Dazu kam Bier oder Wein, zwar lecker aber auch nicht gesund. Und mit der Zeit wird man träger, schwerer und unfitter. Und ich bin damit nicht zufrieden. Ich fühle mich nicht wohl, ICH muss was tun. Und ICH weiß ja wie es geht. Und ICH weiß wie gut es mir tut.

Ich weiß wie gut es mir körperlich nach einem Lauf geht. Ich weiß wie stark so ein Lauf mein positives Denken beflügelt. Ich weiß das alles, aber ich setze mein Wissen nicht um. Disziplin und Ausdauer haben mich damals so weit gebracht, diese werde ich jetzt wieder anwenden und nutzen. Ich weiß ich kann das und ich tu das jetzt.

Dabei steht jetzt garnicht irgendein Wettkampf auf meiner Zieleliste sondern nur meine persönliche Zufriedenheit und die Zurückgewinnung der Fitness. Das hat mich damals glücklicher gemacht und das wird es demnächst auch wieder.

Also werd ich mir ein Zettelchen machen und meine körperlichen Parameter täglich überwachen. Die Erfolge sind schnell messbar und spürbar. Das unterstützt auch meine Disziplin. Aber ich werde sicherlich nicht täglich posten, ggf. mal zwischendurch Zwischenstände, wahrscheinlich eher emotionale Beschreibungen meines momentanen Zustand. Klar, ich hab für mich ein Ziel im Kopf, aber das werd ich jetzt hier nicht posten. Eher wenn ich es erreicht habe.

Es gibt sicherlich noch andere persönliche Ziele, aber die sind vielleicht nicht ganz mit persönlicher Disziplin und Ausdauer zu bewältigen. Da bedarf es mehr. Aber das eine Ziel ist unabhängig vom anderen. Vielleicht bedeutet eine allgemeinere Zufriedenheit auch einen leichteren Weg zu anderen Zielen. Versuch macht klug, den Kopf in den Sand stecken bringt nichts.

Zur Ernährung an sich: nichts weltbewegendes. Kein tierisches Eiweiß, viel Rohkost (Obst, Gemüse), Vollkornprodukte (kein Auszugsmehl oder Zucker), salzarm; einfach gesund halt. Die Auswirkungen auf den Blutdruck sind sehr schnell messbar. Denn: du bist was du isst!
Ich muss nur noch irgendwie die Ernährung auch in den Arbeitsalltag integrieren. Das war beim Arbeiten von zuhause aus einfacher. Aber auch das wird gehen. Der Sport macht dabei nur denn geringeren Anteil aus. Er unterstützt eher bzw. ist eigentlich schon Belohnung.

In diesem Sinne geh ich jetzt wieder ne Runde laufen. Das Müsli zum Frühstück danach wartet schon auf mich. Und der Plan für Juli steht.

TorTourdeRuhr 2014 als Besenrad ;-)

Geschrieben in Allgemein von yogi Montag Juni 9, 2014

Da ich die TorTour schon von Anfang an kenne und irgendwie bei jeder dabei war, ist das immer wieder was ganz besonderes für mich. Sicherlich würde ich die auch gerne mal wieder laufen aber meine momentane Form ist einfach viel zu schlecht dafür. Und trotzdem ist es dann ein ganz besonderes Erlebnis auch als Radbegleiter dabei zu sein. Da ich die Emotionen und Gedanken der anderen sehr gut nachvollziehen kann, ich stand ja selbst schon an der Ruhrquelle. Nur wird es mit jedem Jahr immer voller dort :-).
Schon früh hatte mich Wolfgang, der auf seinem 50. verkündet hatte er würde den Besenläufer machen, gefragt ob ich ihn begleiten würde. Klar, hab ich schon öfter gemacht und ich weiß was auf mich zukommt.
Meine Laufvorbereitung in 2014 war eher bescheiden und geradelt bin ich noch weniger. Aber schon 2012 bin ich ohne große Radvorbereitung als Begleiter von Betty unterwegs gewesen. Und auch das ging. Klar der Popo wird in den nächsten Tagen geschwollen sein und müde oder besser total im A… ist man auch, aber es hinterlässt bleibende emotionale Erinnerungen. Geschichten für die Enkel später ;-)

Und gerade aus diesem Grund hab ich mich darauf gefreut :-). Die Wochen vorher war ich schon ziemlich platt, hab einfach viel zu wenig für mich getan und war irgendwie immer nur unterwegs oder beschäftigt. Aber so ist das Leben manchmal. Freitags dann nur bis 18:00 Uhr arbeiten um dann nach Dortmund zu fahren um noch ein wenig Zeit mit Isabel zu verbringen :-). Und dann schellt morgens um 5:00 der Wecker :-( aber auch das gehört dazu. Und um kurz vor 6:00 Uhr wurde ich dann abgeholt. Ratz-Fatz waren wir an der Ruhrquelle. Der weg dorthin ist schön. Erinnert an Urlaub und so fühlte es sich auch an :-).

An der Ruhrquelle dann fleisiges Gewusel an allen Stellen. Ganz viele meiner netten Laufkollegen getroffen, mit denen man viele Geschichten erlebt hat mit denen man Bücher fühlen könnte. Man spürt den Spirit dieses Orts und dieser Veranstaltung. Und ich hoffe es wird noch viele davon geben, auch wenn ich weiß wieviel Arbeit und Mühe dahinter steckt. Hier nochmal meinen persönlichen Herzlichen Dank an die Organisatoren und die vielen fleisigen Helfer!

Wir sind dann ganz ruhig nach dem Feld gestartet und konnten das Sauerland und die Eindrücke richtig geniessen. Der Duft frisch gemähter Heuwiesen, die Feuchtigkeit im Wald, der Duft der Kiefern, Vögelgezwitscher: fast wie Urlaub :-). Das war auch der am häufigste benutze Satz (am Anfang). Wir haben den Weg einfach genossen. Genossen es tun zu können und es zu dürfen (auch wenn sich das jetzt verrückt anhört). Diese Eindrücke vergisst man nicht, die motivieren (und in dem Wort steckt fast Virus drin).

Kurz vor VP1 haben wir dann schon Läufer überholt, aber, obwohl ruhig unterwegs waren, waren wir viel zu früh dran. Also hatten wir Zeit für ein längere Pause. Und alle waren wieder vor uns weg :-)
Man hat schon früh gemerkt wie kräftig die Sonne war und noch werden wird. Auch hatten wir den Eindruck viele sind recht fix unterwegs (was sich ggf. später rächen könnte).

Nach dem VP gings dann wieder weiter auf die Strecke. Mal rauf, mal runter, Gerüche aufnehmen, Dinge sehen die mir bei den vorherigen Touren immer entgangen sind. Ich habs echt genossen, auch wenn die Steigungen mit dem Hänger ohne Radtraining sehr anstrengend waren.

Unterwegs haben wir dann immer wieder einzelne Läufer überholt, wurden zurück überholt usw. Man wußte immer wer in der Nähe war und hat gegenseitig auf sich geachtet. So ist das halt bei den Ultraläufen.

Das Salamibrötchen an VP1 hat Wolfgangs Magen dann zu schaffen gemacht, dazu noch die Sonne und eine nicht optimale Vorbereitung bei ihm. Ganz viel Ultraerfahrung helfen da auch nicht. Die ersten Gehpausen waren schon früh und wurden mehr, wir verloren Zeit. Es war schon früh absehbar, das wir die Cutoff-Zeit bei VP2 überschreiten würden. Den Mitläufern um uns rum gings ähnlich. Klar würden die länger den VP aufhalten, aber das Zeitminus bis zum Ziel wird ja immer größer und erfahrungsgemäß ist der zweite Tag der Härtere. Wenn dann schon im ersten Drittel einige Probleme auftreten, dann fängt der Läufer an zu grübeln. Und muss sich irgendwann entscheiden. Ca. 10km vor VP2 hat Wolfgang dann seine Liebste angerufen und sich den Heinweg organisiert. Was ich als Entscheidung absolut nachvollziehen kann und auch denke er hat richtig entschieden.

Und ich hatte dann 10km in sehr ruhigem Tempo Zeit meine weitere Vorgehensweise zu entscheiden. Ich wußte alle Läufer um mich rum und auch vor mir sind mit ihren Teams gut versorgt. Bis zum Rheinorange hätte ich auch locker radeln können, dann hätte mich dort Isabel mit meinem Auto abgeholt. Allerdings komme ich auf dem Weg an Dortmund-Aplerbeck quasi vorbei. Warum weiterradeln, wenn ich mit meiner Liebsten Zeit verbringen könnte? Und auch darauf hatte ich an diesem WE gefreut. Also bin ich von VP2 noch weiter die Ruhr entlang bis Fröndenberg. Hab noch viele Läufer vor uns getroffen, teilweise kurz gequatscht oder begleitet, hab es auch genossen mit dem fast leeren Hänger mal 30 zu fahren.

In Fröndenberg bin ich dann runter vom Ruhrtalradweg und hab mich per Google-Maps und Kopfhörer durch die Nacht navigieren lassen. Sowas hab ich auch noch nie gemacht. Sehr spannend aber sehr strange denn ich hab den kürzesten Weg, den Fusweg gewählt. D. h. ich wurde auch über allerkleinste Feldwege gelotst, die ich niemals zuvor gesehen habe. Dazu ging dann der Weg immer nur rauf und runter, ganz im Gegensatz zum Ruhrtalradweg. Und so hab ich dann mit kleinen Pausen fast 2 Stunden für 25km gebraucht. Wahrscheinlich waren auch die Beine und der Körper platt. Nach rund 16h im Sattel war ich dann am persönlichen Ziel, bei Isabel :-). Noch schnell das Rad ins Auto gepackt, geduscht und was gegessen. Dazu noch ein kühles Bierchen (was ich schon vorab geordert hattte ;-) ) um dann wie ein Stein in Isabels Armen einzuschlafen.

Es bleiben die schönen Erinnerungen dieses Tages von der TorTourdeRuhr 2014.

Meinen persönlichen Respekt all denen die sich aus Vernunft entschieden haben rauszugehen.

Und meinen Glückwunsch allen anderen Finishern!

Ich hoffe wir sehen uns 2016 wieder an der Ruhrquelle!

Gedanken beim Laufen

Geschrieben in Allgemein von yogi Donnerstag März 27, 2014

Ich denke jeder Läufer kennt das, beim Laufen entstehen viele Gedanken, vieles vom Alltag wird aufgedröselt und aufgearbeitet und am Ende ist man viel entspannter.

Am Anfang denke ich immer über die Länge der Strecke und meine Form nach. Mit jedem KM bin ich dann entspannter und die Gedanken gehen in eine andere Richtung. Alltagsprobleme und Konflikte werden in Angriff genommen. Zwiegespäche mit einem selbst geführt. Bestimmte Situationen noch mal überdacht, neue Situatioen und Gespräche durchgespielt. Je länger der Lauf umso positiver werden meine gedachten Reaktionen auf bestimmte Situationen. Meine Bereitschaft in bestimmten Situationen einzulenken steigt. Gut, klar ich bin Optimist.

Aber wie macht das ein Nichtläufer oder gar ein Pessimist? Oder gar jemand der sich momentan in keiner schönen Lebenssituation befindet und die Umstände ihn ggf. sogar leicht depressiv machen? Wie löst ein solcher Mensch diese Aufgaben auf? Lässt er sich durch die Umstände oder Lebensgefühle ggf. noch weiter runterziehen? Sieht dieser Mensch die wenigen positiven Aspekte seiner Situation oder erschlagen ihn die Negativen?

Als Läufer ist das einfach, ne Runde laufen und einem geht es besser. Ich denke auch dass die Endorphine den Gedankenprozess beeinflussen. Der Läufer oder gerade der Ultraläufer hat auch ein gesteigertes Selbstbewusstsein. Gerade durch die richtig langen Ultraläufe lernt man, dass es immer weiter geht solange man sich bewegt und übertragen auf das Leben handelt. Er sieht die Chance des richtigen Weges aber auch das Risiko scheitert zu können. DNF zerstören nicht sein Ego sondern spornen noch mehr an. Er lernt dass sich die Grenzen des Machbaren nur im eigenem Kopf befinden und ist in der Lage diese zu verschieben.

Der Pessimist sagt eher Sätze wie: “Manche Dinge werden sich nie verändern!”. Der Optimist versucht untentwegt diese zu verändern. Was ist richtig, was ist falsch?

Solche Gedankenspiele hatte ich gestern beim Laufen. Während der Kopf arbeitete machten die Beine einfach nur weiter. Schönes Training wars, sowohl körperlich als auch mental. Noch längere Lauf- und Denkeinheiten werden folgen. Ob ich damit das Denken anderer beeinflussen kann? Wer weiß …

Aber wie auch immer, wer nicht wagt wird nichts gewinnen. Wer wagt kann sicherlich Fehler machen aber auch viel gewinnen. Aber das weiß man erst wenn man es versucht.

Laufen ist nicht nur Wettkampf. Laufen ist eine Lebenseinstellung.