yogis ultralaufblog 

Gedanken beim Laufen

Geschrieben in Allgemein von yogi Donnerstag März 27, 2014

Ich denke jeder Läufer kennt das, beim Laufen entstehen viele Gedanken, vieles vom Alltag wird aufgedröselt und aufgearbeitet und am Ende ist man viel entspannter.

Am Anfang denke ich immer über die Länge der Strecke und meine Form nach. Mit jedem KM bin ich dann entspannter und die Gedanken gehen in eine andere Richtung. Alltagsprobleme und Konflikte werden in Angriff genommen. Zwiegespäche mit einem selbst geführt. Bestimmte Situationen noch mal überdacht, neue Situatioen und Gespräche durchgespielt. Je länger der Lauf umso positiver werden meine gedachten Reaktionen auf bestimmte Situationen. Meine Bereitschaft in bestimmten Situationen einzulenken steigt. Gut, klar ich bin Optimist.

Aber wie macht das ein Nichtläufer oder gar ein Pessimist? Oder gar jemand der sich momentan in keiner schönen Lebenssituation befindet und die Umstände ihn ggf. sogar leicht depressiv machen? Wie löst ein solcher Mensch diese Aufgaben auf? Lässt er sich durch die Umstände oder Lebensgefühle ggf. noch weiter runterziehen? Sieht dieser Mensch die wenigen positiven Aspekte seiner Situation oder erschlagen ihn die Negativen?

Als Läufer ist das einfach, ne Runde laufen und einem geht es besser. Ich denke auch dass die Endorphine den Gedankenprozess beeinflussen. Der Läufer oder gerade der Ultraläufer hat auch ein gesteigertes Selbstbewusstsein. Gerade durch die richtig langen Ultraläufe lernt man, dass es immer weiter geht solange man sich bewegt und übertragen auf das Leben handelt. Er sieht die Chance des richtigen Weges aber auch das Risiko scheitert zu können. DNF zerstören nicht sein Ego sondern spornen noch mehr an. Er lernt dass sich die Grenzen des Machbaren nur im eigenem Kopf befinden und ist in der Lage diese zu verschieben.

Der Pessimist sagt eher Sätze wie: “Manche Dinge werden sich nie verändern!”. Der Optimist versucht untentwegt diese zu verändern. Was ist richtig, was ist falsch?

Solche Gedankenspiele hatte ich gestern beim Laufen. Während der Kopf arbeitete machten die Beine einfach nur weiter. Schönes Training wars, sowohl körperlich als auch mental. Noch längere Lauf- und Denkeinheiten werden folgen. Ob ich damit das Denken anderer beeinflussen kann? Wer weiß …

Aber wie auch immer, wer nicht wagt wird nichts gewinnen. Wer wagt kann sicherlich Fehler machen aber auch viel gewinnen. Aber das weiß man erst wenn man es versucht.

Laufen ist nicht nur Wettkampf. Laufen ist eine Lebenseinstellung.

Gesund Laufen

Geschrieben in Allgemein von yogi Sonntag Januar 26, 2014

Wer sich dafür entschieden hat, etwas für seine Gesundheit zu tun, darf natürlich nicht einfach loslaufen. Es ist sehr wichtig, erst einmal Sehnen und Bänder auf eine bevorstehende Belastung vorzubereiten und damit das Verletzungsrisiko zu senken. Ein kleines Aufwärmprogramm ist auf jeden Fall Pflicht. Dabei kann dieses aus kurzen koordinativen Übungen bestehen, wie beispielsweise Kniesprünge machen und mit den Armen schwingen. Danach sollten ein paar Dehnübungen folgen, um den Körper auf das bevorstehende Laufen einzustimmen.

Krämpfe entstehen durch Überlastung der Muskulatur aufgrund von Sauerstoffmangel. Eine Muskelstoffwechsel-Beeinträchtigung kann verschiedene Ursachen haben wie Überanstrengung, zu enge Kleidung oder Mineralsalzverlust. Auch Störungen der Lendenwirbelsäule oder der Fußstatik können als Ursache in Frage kommen. Um Muskelkrämpfen vorzubeugen, empfehle ich sich vor dem Laufen bzw. der Ausdauerbelastung locker einzulaufen sowie vor und während der Belastung viel Flüssigkeit zu sich nehmen. Folgende erste Maßnahme ist beim Auftreten eines Krampfes zu empfehlen: den Muskel sofort massieren. Bei Wadenkrämpfen solltest du dich hinsetzen, das Kniegelenk auf 90 Grad biegen, die Fußspitze kräftig zum Körper ziehen und so einige Sekunden verharren. Dies mehrmals wiederholen. Wade und Kniekehle mit Wasser kühl halten, dazu viel trinken. Optimal ist natriumhaltiges Mineralwasser, da Natriummangel Muskelkrämpfe begünstigt. Zum Muskelkrampf gibt es hier weitere Informationen.

Die Ursache für eine Bänderdehnung bzw. einen Bänderriss ist oft die gewaltsame Bewegung des Gelenks. Beim Laufen kann dies beispielsweise durch Umknicken des Sprunggelenks passieren. Eine Bänderdehnung hat Schmerzen und Schwellungen zufolge. Das Reißen eines Bandes ist mit einem plötzlichen, heftigen Schmerz verbunden. Das betroffene Gelenk schwillt an und kann sich bald nach der Verletzung blau verfärben. Meistens ist das verletzte Gelenk nicht mehr belastbar, doch selbst wenn der Verletzte in der Lage ist, weiter zu laufen, kann eine Bänderverletzung durchaus vorliegen. In diesem Fall solltest du zunächst versuchen, die Schwellung zu reduzieren, indem du die betroffene Stelle 15 bis 20 Minuten lang kühlst. Durch die Kälte werden sich die Blutgefäße zusammenziehen, sodass weniger Blut austreten kann. Die verletzte Stelle solltest du hoch lagern, um den Blutfluss zu der Verletzung weiter zu verringern. Es ist keinesfalls leicht, eine Bänderdehnung von einer Verstauchung oder einem Bänderriss sofort zu unterscheiden. Daher kann ich nur empfehlen, das verletzte Gelenk ärztlich untersuchen zu lassen. Mehr Infos zum Bänderriss findest du unter anderem hier.

Kreislaufprobleme treten häufig bei Läufern auf, die morgens nüchtern joggen. Vor allem wenig Trainierte verbrennen beim Lauf viele Kohlenhydrate. Da aber morgens die Speicher noch leer sind, kommt es zu Problemen mit dem Kreislauf. Wenn du also unbedingt morgens laufen willst, solltest du vorher einen Fruchtsaft trinken und eine halbe bis eine Stunde vor dem Laufen eine Kleinigkeit frühstücken. Erfahrene Läufer können in der Regel auch nüchtern laufen. Solltest du öfter Kreislaufprobleme haben, solltest du zur Sicherheit aber einen Arzt aufsuchen.

Untrainierte Läufer haben nach einem anstrengenden Lauf oft Muskelkater. Die Ursachen dafür sind kleinste Muskelhaarrisse, weshalb es wenig Sinn ergibt, die Muskeln weiter zu belasten. Den Heilungsprozess kannst du durch ein warmes Bad oder durch Saunagänge fördern. Ansonsten machst du einfach nur sanfte Bewegungen und wartest ab, bis die Schmerzen nachlassen.

Dass Laufen gesund ist, fit und schlank macht, steht außer Frage. Allerdings ziehen sich nicht nur Laufanfänger Verletzungen oder Gelenkschäden beim Jogging zu. Gelenkschonendes Laufen, beispielsweise durch optimales Schuhwerk, sowie das richtige Aufwärmen, um den Körper auf die bevorstehende Belastung vorzubereiten, sind zwei Maßnahmen, mit denen du das Verletzungsrisiko erheblich senken kannst.

Laufband oder draussen?

Geschrieben in Allgemein von yogi Dienstag Januar 21, 2014

… diese Frage stellen sich viele gerade am Anfang des Jahres, vor allem wegen der guten Vorsätze. Meine Lauferei hat auch auf dem Laufband begonnen. Und auch heute nutze ich noch gerne das Laufband. Gerade bei richtigem Mistwetter kann man prima in kurz/kurz laufen. Man kann dabei sehr gut ein gleichmäßiges Lauftempo üben, anderseits ist die Monotonität ein sehr gutes Kopftraining. Selber bin ich schon mal einen Marathon nur so aus reiner Neugierde auf dem Laufband gelaufen und kenne Menschen, die schon 100km oder auch mehrere Tage darauf verbracht haben.

Aber zurück zur Frage: beides hat seine Vorteile, eine Kombination aus beidem finde ich gut. Aber als Anfänger der gerade mit dem Laufen beginnt und über die Anschaffung nachdenkt, der kann hier über weitere Unterschiede zwischen Laufbändern nachlesen.

Aber egal ob drinnen oder draussen viel entscheidender ist die eigene Motivation, der Wille dran zu bleiben, der Grund warum du es tun willst. Beim Laufband kannst du dir dein Ziel mittels Bild vor dem Laufband visualisieren, als Läufer draussen hilft vielleicht die frühzeitige Anmeldung zu einem Wettkampf um das Ziel des Trainings nicht aus den Augen zu verlieren. Eigentlich könnte ich jetzt hier nahtlos zu meinem letzten Post übergehen. Macht es einfach, denkt nicht so lange drüber nach. Wenn das Bauchgefühl stimmt, dann tut es. Wie auch immer: mich motiviert Laufen. Daher geh ich jetzt ne Runde. Und auch schreiben hilft mir und das Feedback :-) (hab ich grad gemacht ;-) ).

Ihr wisst was zu tun, euer Herz sagt es euch …

If you can dream it, you can DO IT!

Geschrieben in Allgemein von yogi Samstag Januar 18, 2014

Den Spruch hab ich schon oft gesehen und gelesen. Und daran ist soviel wahres dran, nicht nur fürs Laufen. Für den Läufer oder Laufanfänger bedeutet das, wenn du dir vorstellen kannst einen Marathon oder Halbmarathon zu laufen, dann kannst du es auch. Du musst es nur einfach machen. Der Pessimist denkt dann über alle möglichen Gründe nach woran es scheitern könnte. Anstatt die Zeit des Grübelns einfach zum Training zu nutzen. Der Optimist denkt nicht übers Scheitern nach, sondern sucht nur den einen Weg der zum Ziel führt. Geniesst auf diesem Weg die kleinen Zwischenerfolge. Der Pessimist lässt sich von jedem weiterem Misserfolg runterziehen und von seinem Weg abbringen.

Aber warum denkt der eine so und der andere so völlig anders? Wir sind alle das Produkt unserer Lebenserfahrung. Negative Erfahrungen machen den einen stark und den anderen deprimiert. Ein starker Wille spielt auch sicherlich eine Rolle. Ein willensstarker Mensch wird sich so leicht nicht von seinem Ziel abbringen lassen, der schwächere verfällt in Frust. Einigen schwächeren hilft dann die Unterstützung von anderen, beim Laufen dann von erfahrenen Läufern, die für die notwendigen Erfolgserlebnisse sorgen und diese den Personen dann auch bewußt machen. Im normalen Leben sind das Familienmitglieder, Freunde und/oder auch der Partner. Menschen die immer wieder ihren Weg und ihr Ziel vor Augen haben und sich nicht durch kleine Misserfolge runterziehen lassen. Aber wenn diese Menschen immer wieder andere motivieren können, woher beziehen diese Menschen ihre Motivation/Selbstmotivation?

Diese Menschen wissen wie sie sich selbst motivieren können, ihnen ist bewußt was ihnen gut tut und was nicht. Sie sind in der Lage auch in schwierigsten Lagen das Licht am Ende des Tunnels zu sehen. Und selbst wenn diese Menschen mal das Ziel aus den Augen verlieren, dann gibt es die Freunde die einem wieder die eigenen Kräfte bewußt machen.

Zitat von Jens zu mir mal: … und was bleibt ist das gute Gefühl nach einem Lauf!

Ich schöpfe die Kraft aus dem Laufen, sortiere dabei meine Gedanken, welche von den Endorphinen unterstützt werden. Leider habe ich das in letzter recht wenig gemacht, auch weil ich noch eine andere positive Quelle habe: Isabel. Trotzdem vermisse ich das Laufen. Denn dabei entstehen Gedanken wie dieser Text hier und das ist gut so. Das bin ich, das ist Yogi.

Wenn ihr zu den schwächeren gehört: dann lasst euch an die Hand nehmen. Hört dabei auf euer Herz und euren Bauch. Gehört ihr zu den stärkeren: dann teilt eure Erfahrungen und geniesst den gemeinsamen Erfolg. Die meisten negativen Erfahrungen kann man durch positive wieder wett machen. Aber eines ist dabei ganz wichtig: das Erfolgerlebnis kann man nur erhalten wenn man es versucht. Wer es nicht versucht hat keine Chance auf Erfolg.

In diesem Sinne: TUT ES!

Besinnliche Weihnachtszeit

Geschrieben in Allgemein von yogi Mittwoch Dezember 11, 2013

Wenn die Tage wieder kürzer werden, die Temperaturen sinken, überall in den Fenstern mit allen möglichen LED-Lämpchen aufgerüstet wird, ja dann ist es wieder soweit: Weihnachtszeit. Eigentlich mag ich diese Zeit und seit letztem Jahr ist sie auch besonders für mich, dank Isabel. In der Weihnachtszeit begann es, ganz unverhofft und nähert sich nun dem ersten Jahrestag.
Aber auch für mich, wie für viele, stellt sich die Frage: Was schenkt man der Liebsten/ dem Liebsten? Es ist schon sehr schwer mich zu beschenken und ich bin auch kein Freund von Socken, Krawatten und sonstigen „Hauptsache-ein-Geschenk”-Geschenken. Ich versuche dann etwas individuelles und persönliches zu finden. Aus dem Alter für Bastelarbeiten bin ich eigentlich auch raus. Es wird nicht einfach.

Und viel Zeit zum Bummeln und Suchen bleibt einem auch nicht wenn man im Einzelhandel arbeitet. Und gerade in der Weihnachtszeit ist dort richtig viel los. Manche werden sogar tagtäglich mit Weihnachtsmusik berieselt und können Weihnachten nichts mehr davon hören.
Umso mehr geniesst man in dieser Zeit die ruhigen, besinnlichen und gemeinsamen Stunden.

Aber zurück zum Thema: Was schenkt man denn jetzt? Eigentlich sehr einfach, nämlich das was jetzt fehlt: Zeit, Ruhe, romantische Stunden und sich verwöhnen lassen wie z.B. ein romantischer Kurzurlaub für zwei.

Ok, das Geschenk ist dann nicht nur für den oder die eine/n sondern auch für einen selbst, aber sicherlich für beide sehr schön. Einfach mal raus aus dem Alltag, Übernachten in einem schönen Ambiente wie z.B. einem Schloß, leckeres Essen und Getränke, Spaziergänge in der Natur, den Wellnessbereich nutzen, es sich einfach gut gehen lassen. Und ich finde es auch sehr passend für die Jahreszeit.

Alternativ gibt es natürlich auch noch Actionreichere Geschenkideen von mydays wie z.B. Bungee Jumping, Panzer, Bagger oder Rennwagen fahren, Jet oder Hubschrauber fliegen und und und. Der Fantasie sind fast keine Grenzen gesetzt.

In diesem Sinne: eine schöne besinnliche Weihnachtszeit!