yogis ultralaufblog 

Yogi oder Jogi?

Geschrieben in Allgemein von yogi Mittwoch November 5, 2014

Eigentlich ne komische Frage oder?

Die Frage kommt bei mir immer wieder auf, weil viele meinen Nick falsch schreiben seit ein gewisser Jogi Löw bekannter wurde. Allerdings stammt mein Nick schon aus den Kindertagen und kommt von Yogibär, wie mich manche immer noch nennen.

Und ich habe mit Jogi Löw soviel gemeinsam wie der Tag mit der Nacht. Fussball ist absolut nicht meins.

Die falsche Schreibweise ärgert mich dann wie der Markus den Marcus oder die Katrin die Kathrin usw.

Auch im Sinne der Wiederauffindbarkeit im Internet ist die richtige Schreibweise relevant. Teilweise bin ich ja auch unter #ultrayogi zu finden.

Ich finde es auch sehr spannend, was dann alles bei Google unter Yogi, Ultrayogi und Jörg Schranz auftaucht. Da gibts schon eine Menge Berichte, Reportage und Zeitungsmeldungen. Verstecken kann ich mich im Netz nicht mehr. Allerdings sind einige Dinge auch schon ein paar Tage her und es wird Zeit die Geschichte fortzuschreiben :-). Die Lust am Laufen ist ungebrochen, der Spaß auch, aber ob es immer so extrem sein muss?

Mal sehen wo es mich nächstes Jahr so hintreibt. Auf jeden Fall muss das Gewicht runter und die Fitness rauf. Auch wenn ich nächstes Jahr 50 werde, zum alten Eisen zähle ich mich noch lange nicht.

In diesem Sinne: wer rastet der rostet :-)

1. Sparda Bank CentrO Lauf Oberhausen

Geschrieben in Wettkämpfe/Berichte von yogi Sonntag September 21, 2014

Ja, was soll man sagen? Eine gelungene Premiere! Gut und reibungslos organisiert, die Strecke anspruchsvoll aber gut ausgeschildert und abgesichert. Alles notwendige im Start/Zielbereich vorhanden; es gibt nichts zu meckern. Ungewöhnlich war nur das wir ohne Startnummern liefen, aber dafür (fast) alle im selben Shirt.
Ich persönlich bin positiv überrascht. Die Veranstaltung hat Potential zu mehr. Kann mir gut vorstellen im nächsten Jahr wieder zu starten.

Jetzt zu meinen persönlichen Eindrücken. Eine gefühlte Ewigkeit nicht mehr auf einer Laufveranstaltung gewesen (die letzte war Anfang Juni ;-) ). Komisch diese Gefühl. Sind ja nur 3 Monate. Dieses Jahr war auch bis jetzt nicht mein Laufjahr. Viel privat um die Ohren gehabt, viel Zeit auch mit anderen verbracht und viele Läufe sind ausgefallen. Meine Marathonläufe in diesem Jahr eher eine persönliche Katastrophe. Irgendwie fehlte der Biss oder auch die Power wirklich zu wollen. Aber nur jammern und nichts tun hilft ja nicht. Nur machen in dem Fall laufen hilft. Daher hab ich im Juli auch schon mein Pensum langsam erhöht (mein Gewicht im Laufe der letzten Monate leider auch). Im August wieder ein wenig gebummelt und im September wieder angezogen.

Trotzdem war mein realistisches Ziel für heute: nicht Letzter werden und unter 1:10 zu bleiben. Ja, ich weiß die Form ist sehr bescheiden. Eigentlich bin ich auch diese Woche, obwohl ich Urlaub hatte, nicht so gelaufen wie ich wollte. Aber immerhin ich bin gelaufen. Die Ernährung eher urlaubsmässig anstatt diszipliniert. Thats Life.

Vor dem Start hab ich dann auch ein paar wenige bekannte Läufer getroffen und gequatscht. Auch sowas tut gut. Der Plan heute: ruhig angehen um gut durchlaufen zu können. Hat am Anfang auch gut geklappt. Kurz nach KM2 bin ich dann mit links umgeknickt (sonst ist es immer der rechte). Den Schmerz kenn ich schon, auch die Erfahrung das er wieder weggeht und das man danach wieder laufen kann, auch wenns wehtut.
Aber der Schmerz setzt auch Adrenalin frei :-) und so wurde ich Meter für Meter schneller. Lief nach und nach an Läufer/innen ran und vorbei. Der Wettkämpfer in mir war wieder erwacht. Nach knapp 33min hatte ich die ersten Runde hinter mir. Für eine geplante 1:10 fast zu schnell. Aber “Tempo” rausnehmen konnte ich nicht mehr. Also einfach weiter. Und weiter überholen. Ich war wieder drin im Wettkampfmodus :-)
So war die zweite Runde schon nach 31:34 vorbei und ich nach 1:04:32 im Ziel. Deutlich schneller als gedacht. Geht doch!

Außer das der linke Knöchel leicht schmerzt hat mir der Lauf sehr gut getan. Hab ein sehr gutes Gefühl und Lust auf mehr. Mal schauen was ich in nächster Zeit noch so machen könnte. Auf jeden Fall regelmässiger trainieren. Denn das hilft.

Und Oberhausen hat einen guten Lauf mehr :-) Daumen hoch!

Endlich mal wieder ein Lauf in Oberhausen :-)

Geschrieben in Allgemein von yogi Freitag September 19, 2014

und zwar der Centrolauf am Centro in Oberhausen. Und auch für mich mal wieder die Teilnahme an einer Laufveranstaltung. Zeitliche Ziele habe ich persönlich keine. Einfach dabei sein und die Veranstaltung geniessen. Mit ein wenig Glück werde ich auch nicht Letzter ;-)

Zum Lauf an sich: es wird ein 5km-Lauf und ein 10km-Lauf angeboten. Beim 10er wird die 5er-Strecke zweimal gelaufen. Die Strecke an sich ist nicht Bestzeittauglich wegen Treppen und Brücken, ist eher als Spaß oder Firmenlauf anzusehen. Aber wer sich bewegt hat gewonnen. Die Strecke führt rund ums Centro inkl. Kanal, Gasometer und Marina, also quasi meine Laufstrecken.

Es gibt auch keine Startnummer. Das im Preis enthalte Shirt gilt als Startnachweis, sicherlich optisch gut für den Sponsor die Spardabank.

Für beide Läufe gilt ein Teilnehmerlimit von je 1000 TN, aber bis jetzt gibt es noch keine 500 Anmeldungen für beide Strecken. Also noch 1500 Plätze frei :-). Aber 500 TN für eine Premiere finde ich garnicht so schlecht für Oberhausen. Ich bin gespannt wie Orga und Ablauf so funktionieren wird und werde im Anschluß nochmal berichten.

Wer jetzt noch Lust bekommen hat: http://www.centrolauf.de/

Richtiges Laufen schützt die Gelenke

Geschrieben in Allgemein von yogi Mittwoch September 3, 2014

Gelenkschäden, die durch falsches Training entstehen, sind nicht sofort zu erkennen. Falsche Bewegungsabläufe machen den Gelenken, Bändern und Sehnen erst auf lange Sicht zu schaffen. Beim Joggen wirkt das etwa 3 bis 5fache des eigenen Körpergewichts auf die Gelenke ein. Werden Stöße dabei nicht richtig abgefedert, können Knorpelschäden die Folge sein. Das Problem: Knorpelgewebe ist “totes Gewebe”, verfügt also nicht über Nervenzellen, die Schmerzen oder gar Schäden dem Gehirn signalisieren. Schmerzen treten zumeist erst auf, wenn der Schaden fortgeschritten und vielleicht sogar irreparabel ist.
Falsche Arbeit mit dem Körperschwerpunkt

Viele Hobbyläufer setzen den ausgestreckten Fuß oder die Ferse weit vor dem Körperschwerpunkt auf. Das sollte vermieden werden, da dies die Gelenke zu stark belastet. Ebenso falsch ist es, den Fußballen beinahe unter dem Körperschwerpunkt aufzusetzen. Zwar wird diese Bewegung leichter abgefedert. Da dies über Muskulatur der Füße und Waden erfolgt, kommt es leicht zu Muskelverhärtungen und in der Folge zu Krämpfen.

Den Laufstil erkennt man daran, wie der Fuß aufgesetzt wird. Dabei kann man drei Stile unterscheiden:

- Den Aufsatz der Ferse (Fersenaufsatz),
- den flachen Fußaufsatz,
- den Aufsatz über den vorderen Fußbereich.

Optimaler Bewegungsablauf

Doch was ist nun der richtige Laufstil? Eine ideale Lauftechnik gibt es wohl, der optimale Laufstil aber ist von individuell unterschiedlichen Faktoren abhängig. Wer sicher gehen will, setzt auf eine Laufstilanalyse beim Orthopäden. Der Facharzt erkennt am besten, welche Fehler der Läufer macht. Und er bewahrt ihn davor, diese Fehler so zu verfestigen, dass das Laufen am Ende nur Schmerz und Verdruss bereitet.

Einen gesunden Mittelweg kann man nach folgendem Ablauf finden:

- Den Fuß mit leicht gebeugtem Knie kurz vor dem Körperschwerpunkt aufsetzen,
- kurz nach dem Aufsetzen Bein und Hüfte vollständig durchstrecken,
- über den Fußballen folgt dynamisch abstoßen,
- den Oberschenkel im selben Augenblick nach vorn schwingen,
- stark angewinkelt folgt der Unterschenkel,
- zum Abschluss den Fuß wieder flach kurz vor dem Körperschwerpunkt aufsetzen.

Wichtig: Der Oberkörper sollte nur ganz leicht nach vorn gebeugt werden. Die Arme schwingen leicht gegen die Beinrichtung.

Wichtig: Der individuelle Laufschuh

Um die Belastung beim Laufen abzuschwächen, ist der passende Laufschuh wichtig. Denn genauso wie ein falscher Laufstil kann auch unpassendes Material zum unumkehrbaren Verschleiß an Gelenken führen. Modern oder von Profis empfohlen, diese Kriterien spielen bei der Wahl keine Rolle. Der wichtigste Punkt ist die individuelle Anpassung. Denn jeder Sportler hat eine andere Fußstellung und damit andere Bereiche, die vom Schuh unterstützt werden müssen.

Die erste Adresse ist das Fachgeschäft, denn der Kauf eines Laufschuhs im Internet ohne Anprobe kann böse Überraschungen bergen. Richtig beraten ist jeder, der seine Laufschuhe am Abend oder nach einem Lauftraining kauft. Dann hat sich der Fuß ausgedehnt. Weitere Kriterien beim Schuhkauf sind Körpergewicht und Körpergröße, die Zahl der pro Woche gelaufenen Kilometer und der bevorzugte Untergrund. Ein guter Verkäufer fragt diese Kriterien ab, achtet auf die Fußform und erkundigt sich nach Fehlstellungen der Füße. Eine gute Idee ist es, einen alten und oft genutzten Schuh mitzubringen. Er sagt viel mehr über beachtenswerte Dinge, als man glaubt.

Gute Vorbereitung

Bei Fußfehlstellungen, wie etwa Knick-, Senk- oder Spreizfuß, sollten unbedingt orthopädische Schuheinlagen getragen werden. Nicht zuletzt beugt eine gute Muskulatur Schäden an den Gelenken vor. Spezifisches Krafttraining, am besten das ganze Jahr über, baut die Muskelgruppen auf, deren Kraft vor einseitiger Belastung schützt. Wer Rumpf-, Bauch- und Rückenmuskulatur kräftigt, seinen Laufstil optimiert und auf richtiges Schuhwerk achtet, für den wird Laufen zu einem gesunden Freizeiterlebnis.

Back to the roots :-)

Geschrieben in Allgemein von yogi Sonntag Juni 29, 2014

Ja, zurück zu dem Punkt wo alles begann. Damals hatte ich Bluthochdruck, mein Gewicht war zu hoch und ich war träge. Eine Ernährungsumstellung hat damals alles in die Wege geleitet: der Blutdruck war innerhalb von 2 Wochen normal und das Gewicht fiel in den ersten 6 Monaten sehr drastisch. Später kam dann das Laufen und Triathlon hinzu, welches die kleinen Ernährungssünden wieder ausglich.

Aber seit Mitte 2011 hat der Sport bei mir nachgelassen, auch durch die Veränderung meiner Lebensumstände. Das ist halt manchmal so im Leben, da muss man durch. Oft habe ich dann nicht auf mein Essen geachtet oder das (opulente) Essen war die Belohnung des Tages. Dazu kam Bier oder Wein, zwar lecker aber auch nicht gesund. Und mit der Zeit wird man träger, schwerer und unfitter. Und ich bin damit nicht zufrieden. Ich fühle mich nicht wohl, ICH muss was tun. Und ICH weiß ja wie es geht. Und ICH weiß wie gut es mir tut.

Ich weiß wie gut es mir körperlich nach einem Lauf geht. Ich weiß wie stark so ein Lauf mein positives Denken beflügelt. Ich weiß das alles, aber ich setze mein Wissen nicht um. Disziplin und Ausdauer haben mich damals so weit gebracht, diese werde ich jetzt wieder anwenden und nutzen. Ich weiß ich kann das und ich tu das jetzt.

Dabei steht jetzt garnicht irgendein Wettkampf auf meiner Zieleliste sondern nur meine persönliche Zufriedenheit und die Zurückgewinnung der Fitness. Das hat mich damals glücklicher gemacht und das wird es demnächst auch wieder.

Also werd ich mir ein Zettelchen machen und meine körperlichen Parameter täglich überwachen. Die Erfolge sind schnell messbar und spürbar. Das unterstützt auch meine Disziplin. Aber ich werde sicherlich nicht täglich posten, ggf. mal zwischendurch Zwischenstände, wahrscheinlich eher emotionale Beschreibungen meines momentanen Zustand. Klar, ich hab für mich ein Ziel im Kopf, aber das werd ich jetzt hier nicht posten. Eher wenn ich es erreicht habe.

Es gibt sicherlich noch andere persönliche Ziele, aber die sind vielleicht nicht ganz mit persönlicher Disziplin und Ausdauer zu bewältigen. Da bedarf es mehr. Aber das eine Ziel ist unabhängig vom anderen. Vielleicht bedeutet eine allgemeinere Zufriedenheit auch einen leichteren Weg zu anderen Zielen. Versuch macht klug, den Kopf in den Sand stecken bringt nichts.

Zur Ernährung an sich: nichts weltbewegendes. Kein tierisches Eiweiß, viel Rohkost (Obst, Gemüse), Vollkornprodukte (kein Auszugsmehl oder Zucker), salzarm; einfach gesund halt. Die Auswirkungen auf den Blutdruck sind sehr schnell messbar. Denn: du bist was du isst!
Ich muss nur noch irgendwie die Ernährung auch in den Arbeitsalltag integrieren. Das war beim Arbeiten von zuhause aus einfacher. Aber auch das wird gehen. Der Sport macht dabei nur denn geringeren Anteil aus. Er unterstützt eher bzw. ist eigentlich schon Belohnung.

In diesem Sinne geh ich jetzt wieder ne Runde laufen. Das Müsli zum Frühstück danach wartet schon auf mich. Und der Plan für Juli steht.