Die Tage vor dem Duisburg-Marathon
Die Generalprobe hat schon eine wenig geschlaucht, auf 36km bei der Hitze hatte ich mich auch nicht eingestellt. Als Training für Erkrath wars auf jeden Fall gut.
Am Dienstag bin ich dann ab Schloßpark Borbeck eine ruhige Runde gelaufen, den letzten Teil mit Karin und ??? von den Ruhrrunnern. Mit Karin und Reimer hatte ich ja schon letztens eine Runde um den Baldeneysee gelaufen. Das war sehr unterhaltsam. Das letzte Stück durch den Schloßpark hab ich dann nochmal Gas gegeben.
Am Donnerstag war die Runde etwas kürzer dafür das Tempo am Ende etwas härter. Bis jetzt hat sich bei mir sowas immer bewährt.
Am Freitag hab ich dann auf dem Rückweg von Düsseldorf meine Startunterlagen abgeholt. Dabei hab ich auch nochmal mit Jörg (Bunert) über seinen Blogeintrag zum Thema Hitzemarathon gesprochen. Er war (wie jeder vernünftige Läufer) der Meinung das bei solchen Temperaturen eine Bestzeit nicht möglich ist und man das Tempo um ca. 0,5-1min/km reduzieren sollte. Eigentlich hat er Recht. Die höhere Temperatur sorgt für einen höheren Puls und gleichzeitig steigt der Schweiß und Energieverbrauch. Aber sollte ich meinen Plan unter 4h zu laufen begraben? Versuchen wollte ichs. Die Temperatur-Prognosen für Duisburg sanken ja fast jeden Tag.
Was spricht für eine gute Zeit:
- der Marathon in Kevelaer.
- die verbesserteen Zeiten über 10, 15 und 21km der letzten Monate.
- Grundlagen-Ausdauer hab ich sicherlich auch genug.
Was spricht dagegen:
- zu wenig Intervall-Training in den letzten Monaten.
- zu wenig Tempotraining und kurze schnelle Läufe.
- die fünf Marathons über Ostern bzw. ist der Körper schon regeneriert.
- Die Generalprobe vom letzten WE war eher schlecht dafür.
- und das vorgesagte Wetter ist absolut nicht mein Ding.
Ich werds trotzdem probieren!










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