yogis ultralaufblog 

24h Schwimmen - der Bericht

Geschrieben in Training, Wettkämpfe/Berichte von yogi Sonntag November 23, 2008

Wo fang ich an?
Die Veranstaltung/ das Schwimmbad: klein, familiär, sehr nett. Obwohl ich keinen kannte kam ich direkt ins Gespräch, Super. Alle freiwilligen Helfer, Mitarbeiter, Vereinsmitglieder total nett. Ich hab mich total wohl gefühlt und hab nichts, absolut nichts zu meckern. Musik, eine Cafeteria und jede Stunde eine Verlosung unter den Schwimmern (Sponsorengeschenke). Ganz nebenbei geht ein Euro des Eintritts (4,50) in die Nachwuchsförderung. Ein 25Meter-Becken und ein kleineres für die Kleinen. Gezählt wurde auf Karten (wie immer), nach Hin und Zurück werden 50Meter durchgestrichen. Auf den Karten dann 50, 100, 150, ….. 6000, auf der zweiten Karte dann bis 20.000. Wer will kann noch weitere vollschwimmen ;-)

Mein Training:kurz vor 15:00 Uhr war ich da, Parkplatz direkt vor der Tür, kein Suchen, kein Stress. Die Dame an der Kasse hat mir alles erklärt und in der Umkleide bin ich dann direkt mit einem anderen Triathleten (den Namenmuss ich nochmal nachgucken)ins Gespräch gekommen. Eine lockere Atmosphäre, ein guter Start. Mein Ziel war ja einmal die dreifache Schwimmdistanz (3×3,8km) zu testen und schauen ob ich im Zeitlimit bleibe. Wenn ich dann noch Lust habe, schwimm ich weiter. Da ich aber in den letzten 2 Monaten nur 2 oder 3mal schwimmen war, kann man von Vorbereitung nicht sprechen. Zumal ich die Veranstaltung auch erst am Freitag entdeckt habe. Also einfach mal losschwimmen und Erfahrung sammeln. Selbst wenns heute nicht klappt, bis zum 3fachen im Juli ist noch Zeit. Auf jeden Fall wird mir dieser Test bei der Entscheidung eine Hilfe sein.

Dieersten Bahnen gingen recht zügig um und nach knapp einer Stunde waren schon 2,7km auf dem Zettel. Leider hatte ich mir nicht von Anfang an eine Flasche an den Beckenrand gestellt, so dass ich diese dann holte.Jede volle Stunde wurde die Bahn dann etwas voller wegen der Verlosung, danach dann wieder leerer. Das hat immer ein wenig Zeit gekostet, bringt aber die Erfahrung der vollen Bahn mit sich, was nicht schaden kann. Ich hab recht schnell meinen Rhytmus gefunden und war dann nach ca. 1:40h hinter den ersten 3,8km, das Ganze recht ruhig. Nach etwas über 3h war dann auch die erste Karte voll, vorher hatte ich mir schon die zweite geholt. Jenseits der 5km war ich schon auf meiner längsten Schwimmstrecke unterwegs. Zwischendurch immer wieder trinken und weiter schwimmen. Die 7,6km passierte ich nach ca. 3,5h (4h ist das Limit für den 2fachen) also locker innerhalb des Limits. Jetzt nur noch 3,8km. Hört sich verrückt an, aber man denkt so. 2/3 sind ja schliesslich schon weg. Dann 8, 9, 10km. Wow! Eigentlich hatte ich mir alle Zeiten gemerkt, aber irgendwie sind heute alle weg. Die Zwischenzeiten sind ja auch nicht so wichtig. Das Tempo auf der dritten Distanz war etwas ruhiger, ich wußte ja auch das es passen würde.

Zwischendurch hat man verrückte Gedanken. Kennt ihr das Geräusch des Wasser wenn man vor einer Waschmaschine sitzt. Dieses gleichmässige monotone Plätschern? Dazu noch das Blubbern des Ausatmens und schon weiß man was ich ein paar Stunden lang gehört habe.

Auf dem letzten KM hab ich dann nur noch runter gezählt, 950, 900, 850 … und mich dabei zweimal verzählt, so dass ich anstatt 11,4km 11,5km geschwommen bin und das unter 5:25h (6h ist das Limit für den 3fachen). Aber ganz ehrlich danach hatte ich keine Lust mehr und hab Feierabend gemacht. Hätte ich mir die 5fache Distanz als Ziel im Kopf vorgenommen, dann wäre diese auch konditionell drin gewesen. Dann hätte ich aber auch mehr getrunken (so nur 2×0,7l mit Malto). Das hat aber gut gerreicht. Tempomäßig hätte ich im Wettkampf schneller schwimmen können, aber ich hab ja noch Zeit und bin jetzt ja eigentlich noch garnicht trainiert. Aber für den Kopf ist das schon mal eine wertvolle Erfahrung. Das Einzige was die Euphorie gebremst hat war der Gedanke, das nach diesem Schwimmen ja dann die 540 Radkilometer folgen. Und dann der dreifache Marathon, den kenn ich ja schon. 540km mit dem Rad noch nicht.

Heute morgen war ich dann laufen. Die fehlenden Körner waren schon zu spüren, der Schnitt bei ruhigen 6:50 und der Puls bei 122. Das Ganze auf 20km. Obwohl gegen Ende das Tempo wieder Richtung 6:00 ging, da waren die Beine auch warm. Nach etwas über 13h Training bin ich mit dieser Woche absolut zufrieden und um eine wertvolle Erfahrung (und diehat nicht weh getan)reicher.

Ein ruhiger Dreier

Geschrieben in Training von yogi Sonntag Oktober 5, 2008

Essen Dellwig 7:50Uhr: die Frisur liegt (dank der Mütze platt).
9 C, leichter Wind, Nieselregen. Kein Warmduscherwetter, daher kommen außer mir auch nur Markus und Klaus. Optimistisch warten wir bis kurz nach 8:00 Uhr undlaufen los. Klaus bremst mich sofort ein (dabei war ich langsam). Ich schlage vor auf der linken Kanalseite bis zum Kaisergarten zu laufen, dann rüber in den Grafenbusch über die Olga (Ex-Oberhausener Landesgartenschau) und am Kanal wieder zurück. Sobald wir loslaufen wird der Regen gleichmäßiger, wie unser Tempo (wirklich schön ruhig). War mehr so eine Art spazieren laufen und quatschen aber schön. Mitleidig denken wir an die Kölnstarter, da sind wir dann schon geduscht und frühstücken mit heißem Kaffee (gibts eigentlich noch kein Javascript-Duft-Modul?). Etwas über 15km werden es, die Klamotten total durchgeweicht (Regen von aussen, Schweiß von innen), Duchschnittstempo 6:33min/km, Puls bei mir im Schnitt 131.

Dazu gibts auch noch die GPS-Daten vom FR 201 (wers haben möchte einfach kommentieren)

Auf der Jagd nach dem 30er Schnitt

Geschrieben in Training von yogi Samstag Juli 26, 2008

war ich heute im O-Visionsgelände unterwegs, allerdings lief die Zeit für den Schnitt schon ab der Haustür. Ich hab mich dann langsam von 23 an immer weiter nach oben gearbeitet. Nach einer halben Stunde waren die Beine auch warm und es wurde flüssiger. Die Runde im O-Visionsgelände ist 2,5km lang und es wurden einige. Am Anfang hab ich in den Kreisverkehren in der Aeroposition noch ein wenig gezögert später gings auch hier mit 32km/h durch. Man wird halt immer sicherer. Nach 1h und 14min hatte ichs dann endlich erreicht. Die 40km waren auch deutlich unter meiner Zeit vom Emscher-Nachtriathlon. Bis KM60 bin ich dann locker zu Ende geradelt, da lag der Schnitt immer noch über 29km/h. Beim Ostseeman werd ich allerdings nicht ganz so schnell sein, oder? Immerhin ist dort die Versorgung während dem Radeln wesentlich besser.
Diese Woche war durch den Urlaub eh etwas ruhiger, dienstags Intervalle, mittwochs Sauna, donnertags ruhiges radeln und grillen, freitags 18km sehr zügig alleine.

Regentraining - für alles vorbereitet

Geschrieben in Training von yogi Dienstag Juli 22, 2008

Letzte Woche Montag wars ja noch schön warm, daher bin ich dann noch eine nicht ganz so lange Runde auf der Landstrasse geradelt, zwischendurch auch zügiger (max. 46km/h). Das macht so richtig Spaß. Ampeln, Wege suchen, anderen Radfahren ausweichen etc. ziehen dann natürlich den Schnitt nach unten. Da kann man sich schon auf die abgesperrte Wegstrecke freuen. Dienstag morgen lockeres Schwimmen, hab mehr mit Christoph über die Quelle Challenge gequatscht als zu schwimmen. Abends dann Intervalltraining (5×1km) auf der Bahn. Mit weniger Gewicht ist man schneller. Dafür war das Lauf-Training am Donnerstag dann schon richtig zügig. Ab Freitag: Urlaub!

Samstag dann wieder eine längere Radeinheit mit viel Wind, Regen, Sonnenschein: alles im Wechsel. Wettermäßig kann mich jetzt kaum noch was schocken. Selbst klatschnass kann ich mein Tempo halten.
Sonntag dann etwas länger laufen, da ein paar KM mehr nicht schaden können, bin ich mal wieder zum LT hingelaufen. So wurdens dann etwas über 35km, nach dem Vortag schöne Grundlagen. Allerdings regnete es wieder und meinen Durst hab ich auch etwas unterschätzt. Nach dem Lauf fehlten mir 3kg, hart an der Grenze. Trotzdem lag die Pace am Ende immer noch deutlich unter 7min/km, also gut für den Ostseeman. Alles in allem so ca. 16h und 12.000kcal. Tempo und Ausdauer werden besser.

Mal sehen ob ich vor dem Ostseeman noch mal den Ruhrtalradweg komplett am Stückfahre, so aus Spaß. Hab ja Urlaub und Zeit.

Während ich das schreibe, läuft im Hintergrund (?):
Geile Mucke, aber nichts für lange Langsame ;-)

Erstes Kraultraining

Geschrieben in Training von yogi Donnerstag Juni 5, 2008

Ich war schon um 17:15 anstatt um 18:00 Uhr im Bad und hab mich ein wenig
warm geschwommen. Hab mich dann auch dazu durchgerungen Kraulen zu testen.
Zwei Schläge und dann fehlte die Luft.
Nochmal testen, muß doch irgendwie gehen.
Konzentrieren!
3-4 Schläge, atmen geht immer noch nicht so richtig. Nochmal!
Atmen klappt langsam, aber ich atme erst aus über Wasser bevor ich einatme.
Ruhiger kraulen und nochmal probieren.
Unter Wasser ausatmen, über Wasser eintamen, AAHHHH! Die erste halbe Bahn.
Nicht übel.
Nochmal. Die erste Bahn ist geschafft. Weiter!
Konzentieren und ruhig kraulen. Es wird einfacher und ich schneller.
Fühlt sich langsam gut an.
Ratz Fatz hatte ich 10-15 Bahnen gekrault.

Langsam kann Andi (Trainer, schwimmt die 500m in 6min) kommen.

Beim ersten Vorschwimmen: “Sieht doch gut aus!”
“Ja jetzt, aber nicht vor einer Stunde”

Dann kommen die Tipps zur Verfeinerung und Verbesserung.
Klaudia, die Mutter von Andi und die auch schon länger krault wegen
Triathlon (wenn man zwei Schwimmer als Söhne hat), will jetzt wissen wer von
uns beiden schneller ist.
Wer vorne war, das müßt ihr sie fragen.
Nur so viel: wenn ich ihr eine Bahn auf einer bestimmten Distanz (welche hat sie nicht gesagt) abnehme, dann macht sie einen Ironman.
Andis Kommentar: “Das klappt schon”
Wenn das keine Motivation ist!

Langsam glaube ich, ich bin nicht der Letzte aus dem Wasser in der Ostsee.