yogis ultralaufblog 

24h Schwimmen Wuppertal - Bericht und Video

Geschrieben in Allgemein, Wettkämpfe/Berichte von yogi Montag Januar 26, 2009

Der Bericht zum 24h-Schimmen im SSLZ Wuppertal am 24.01.2009.Aber nur die relavanten Daten in Kurzform.
Die Anfahrt war einfach und ich war zeitgleich mit Jens da. Einckecken problemlos, schönes Plätzchen suchen, umziehen losgehts. Dann die erste Überraschung: es waren viel zu wenig Zähler da. Aber der Organisator meinte, wir wären ja auch alt genug zum selber zählen. Nur ist dann immer einer draussen und einer schwimmt. Gesagt, getan: Jens schwimmt zuerst und ich verbring die nächsten Stunden am Rand und erklär tausend Leuten, das wir nur für uns zählen. Ab 16:00 Uhr wirds voller, die Bahn wird gebraucht und wir wechseln zu den Leuten vom Tri Team Sprockhövel. Ab jetzt sitzt ich auf der anderen Seite der Zähler und werd auch nicht mehr dauernd gefragt. Also die Zählerei war schlecht organisiert, der Rest schon gut. Außerdem sind die Leute vom Tri Team total nett, geben Tipps und schwimmen ganz nebenbei auch noch sehr lange Strecken bzw. an diesem Tag die längste Strecke.

Alles weitere im Video ( ca. 90MB, knapp 10min)

Ergebnis: Jens 19km und ich 13,5km. Ich hatte am Ende Kopfschmerzen beim Schwimmen, daher hab ich auch nicht mehr weiter gemacht.

Fazit: Trinken muss ich nicht viel, im Wasser wird der Körper durchs Wasser gekühlt, aber das Getränk sollte viel Kalorien enthalten, da im Laufe der Stunden einiges verbraucht wird. Ansonsten ists auch jeden Fall eine Erfahrung wert und Spaß machts auch.

Noch eine weitere kleine Randbemerkung: das letzte mal schwimmen war ich im November (die 11,5km). Mit ein wenig Training würde ich wahrscheinlich besser werden, aber 13,5km ohne Training ist auch ok ;-)

August Blumensaat Gedächtnislauf in Essen

Geschrieben in Allgemein, Wettkämpfe/Berichte von yogi Sonntag November 30, 2008

Gestern wars dann soweit, der HM stand an. Die letzten beiden Tage waren mit Kopfschmerzen und Fieber ja nicht so gut, aber die Entscheidung zumLauf hab ich eh erst morgens vorher gefällt. Vor allem der Lauf von Donnerstag fehlte mir. Aber was solls, jammern hilft nicht. Ich hab mich beim Start relativ weit hinten aufgestellt, weil überholen schöner ist als überholt zu werden. Außerdem wird dann auch nicht schon von Anfang an das Tempo zu hoch. Der erste KM war dann direkt im geplanten Tempo (5:10) beim zweiten lag der Schnitt schon etwas drunter. Also Tempo passt, nur nichts übertreiben. Der Puls pendelte sich so bei 162/163 ein, auch ok. Nach 5km kam die erste Verpflegungsstation, danach wurde ich direkt wieder schneller. Weitere Stationen waren dann nach 11km und noch mal nach 16km. Eigentlich perfekt, aber bei meinem Körpergewicht und bei diesem Tempo verbrauch ich sehr viel. Kurz vor dne Verpflegungen geht mein Puls dann schon immer auf 158 runter, danach kann ich ihn wieder höher laufen bzw. schneller. Für mich wäre dann eine Versorgung alle 2,5km optimal, aber man kann ja nicht alles haben. Ab KM 13 wurde ich dann ein wenig langsamer, obwohl ich bei KM14 meine bis dahin bestehende Bestzeit (konnte ich mir gut merken: 1:14 auf 14) mit 1:12:48 schon deutlich unterboten hatte. Aber ich merkte das ich mehr Energie brauchte und so lief ich nur von Versorgung zur Versorgung (Cola wäre geil gewesen). Letztendlich war ich nach 1:51:07 im Ziel, nicht unter 1:50 aber neue PB. Mit mehr Versorgung wär noch mehr drin gewesen. Als Tempoeinheit wars auf jeden Fall gut und gutes Vorzeichen für den nächsten Marathon am 4.01.2009 in Kevelaer. Die nächsten Wochen werden dann noch ein wenig intensiver trainiert, mehr Tempoläufe und schöne lange Langsame.

Als zusätzliche Motivation hab ich dann noch bei Brennr.de ein hübschen Spendenlauf gefunden und werd mitmachen: http://www.brennr.de/2008/11/27/laufen-fuer-marioly/
So macht die Rennerei noch einen Sinn und bringt zusätzliche Motivation.

24h Schwimmen - der Bericht

Geschrieben in Training, Wettkämpfe/Berichte von yogi Sonntag November 23, 2008

Wo fang ich an?
Die Veranstaltung/ das Schwimmbad: klein, familiär, sehr nett. Obwohl ich keinen kannte kam ich direkt ins Gespräch, Super. Alle freiwilligen Helfer, Mitarbeiter, Vereinsmitglieder total nett. Ich hab mich total wohl gefühlt und hab nichts, absolut nichts zu meckern. Musik, eine Cafeteria und jede Stunde eine Verlosung unter den Schwimmern (Sponsorengeschenke). Ganz nebenbei geht ein Euro des Eintritts (4,50) in die Nachwuchsförderung. Ein 25Meter-Becken und ein kleineres für die Kleinen. Gezählt wurde auf Karten (wie immer), nach Hin und Zurück werden 50Meter durchgestrichen. Auf den Karten dann 50, 100, 150, ….. 6000, auf der zweiten Karte dann bis 20.000. Wer will kann noch weitere vollschwimmen ;-)

Mein Training:kurz vor 15:00 Uhr war ich da, Parkplatz direkt vor der Tür, kein Suchen, kein Stress. Die Dame an der Kasse hat mir alles erklärt und in der Umkleide bin ich dann direkt mit einem anderen Triathleten (den Namenmuss ich nochmal nachgucken)ins Gespräch gekommen. Eine lockere Atmosphäre, ein guter Start. Mein Ziel war ja einmal die dreifache Schwimmdistanz (3×3,8km) zu testen und schauen ob ich im Zeitlimit bleibe. Wenn ich dann noch Lust habe, schwimm ich weiter. Da ich aber in den letzten 2 Monaten nur 2 oder 3mal schwimmen war, kann man von Vorbereitung nicht sprechen. Zumal ich die Veranstaltung auch erst am Freitag entdeckt habe. Also einfach mal losschwimmen und Erfahrung sammeln. Selbst wenns heute nicht klappt, bis zum 3fachen im Juli ist noch Zeit. Auf jeden Fall wird mir dieser Test bei der Entscheidung eine Hilfe sein.

Dieersten Bahnen gingen recht zügig um und nach knapp einer Stunde waren schon 2,7km auf dem Zettel. Leider hatte ich mir nicht von Anfang an eine Flasche an den Beckenrand gestellt, so dass ich diese dann holte.Jede volle Stunde wurde die Bahn dann etwas voller wegen der Verlosung, danach dann wieder leerer. Das hat immer ein wenig Zeit gekostet, bringt aber die Erfahrung der vollen Bahn mit sich, was nicht schaden kann. Ich hab recht schnell meinen Rhytmus gefunden und war dann nach ca. 1:40h hinter den ersten 3,8km, das Ganze recht ruhig. Nach etwas über 3h war dann auch die erste Karte voll, vorher hatte ich mir schon die zweite geholt. Jenseits der 5km war ich schon auf meiner längsten Schwimmstrecke unterwegs. Zwischendurch immer wieder trinken und weiter schwimmen. Die 7,6km passierte ich nach ca. 3,5h (4h ist das Limit für den 2fachen) also locker innerhalb des Limits. Jetzt nur noch 3,8km. Hört sich verrückt an, aber man denkt so. 2/3 sind ja schliesslich schon weg. Dann 8, 9, 10km. Wow! Eigentlich hatte ich mir alle Zeiten gemerkt, aber irgendwie sind heute alle weg. Die Zwischenzeiten sind ja auch nicht so wichtig. Das Tempo auf der dritten Distanz war etwas ruhiger, ich wußte ja auch das es passen würde.

Zwischendurch hat man verrückte Gedanken. Kennt ihr das Geräusch des Wasser wenn man vor einer Waschmaschine sitzt. Dieses gleichmässige monotone Plätschern? Dazu noch das Blubbern des Ausatmens und schon weiß man was ich ein paar Stunden lang gehört habe.

Auf dem letzten KM hab ich dann nur noch runter gezählt, 950, 900, 850 … und mich dabei zweimal verzählt, so dass ich anstatt 11,4km 11,5km geschwommen bin und das unter 5:25h (6h ist das Limit für den 3fachen). Aber ganz ehrlich danach hatte ich keine Lust mehr und hab Feierabend gemacht. Hätte ich mir die 5fache Distanz als Ziel im Kopf vorgenommen, dann wäre diese auch konditionell drin gewesen. Dann hätte ich aber auch mehr getrunken (so nur 2×0,7l mit Malto). Das hat aber gut gerreicht. Tempomäßig hätte ich im Wettkampf schneller schwimmen können, aber ich hab ja noch Zeit und bin jetzt ja eigentlich noch garnicht trainiert. Aber für den Kopf ist das schon mal eine wertvolle Erfahrung. Das Einzige was die Euphorie gebremst hat war der Gedanke, das nach diesem Schwimmen ja dann die 540 Radkilometer folgen. Und dann der dreifache Marathon, den kenn ich ja schon. 540km mit dem Rad noch nicht.

Heute morgen war ich dann laufen. Die fehlenden Körner waren schon zu spüren, der Schnitt bei ruhigen 6:50 und der Puls bei 122. Das Ganze auf 20km. Obwohl gegen Ende das Tempo wieder Richtung 6:00 ging, da waren die Beine auch warm. Nach etwas über 13h Training bin ich mit dieser Woche absolut zufrieden und um eine wertvolle Erfahrung (und diehat nicht weh getan)reicher.

Bottroper Ultramarathon 2008 - Bericht und Bilder

Geschrieben in Wettkämpfe/Berichte von yogi Montag November 3, 2008

Die Vorzeichen waren echt schlecht. Nach dem Spinning bekam ich gestern abend tierische Kopfschmerzen. Wahrscheinlich hab ich zuviel geschwitzt und mein Salzhaushalt ist etwas aus den Gleichgewicht gekommen. Aber mit zwei Aspirin hatte ich die Kopfschmerzen gegen ein Uhr nachts im Griff. Zu dem Zeitpunkt hätte ich keinen Euro auf einen Start gewettet. Morgens um halb sieben war Gottseidank alles in Ordnung, außerdem war für mich heute ruhiges Tempo (so wie für den laaaangen Langsamen) angesagt, dann geht das.Ich hätte wahrscheinlich eine Tasse Boullion nach dem Spinning trinken sollen (man sollte vielleicht wissen , das ich mich bewußt salzarm ernähre -> Bluthochdruck). Nicht das jetzt einige wieder losrennen und sich Boullion kaufen als Sportgetränk :-). Es wird eh zuviel damit geworben Salz in Sportgetränken einzusetzen und man sollte Salztabletten nehmen. Viele vergessen das übermäßiger Salzkonsum Bluthochdruck verursachen kann. Und man wundert sich wo überall Salz drin ist (z.B. löslicher Cappuccino). Schaut mal auf die Angaben der Produkte.

Zurück zum Lauf: Schön lecker gefrühstückt, Klammotten gepackt und rüber nach Bottrop (15min mit dem Auto). Irgendwie war ich viel zu früh da. Startnummer abholen und quatschen war angesagt. Nach und nach trudeleten viele weitere Beaknnte ein und es wurde gequatscht. Fast hätten wir den Start verpasst. Erst 2 min vorher sind wir in die Startaufstellung gegangen, die bei knapp 200 Startern recht überschaulich ist.

Punkt neun gings los. Das Wetter war noch kühl und leichter Frühdunst hing über der Landschaft. Aber in der Gruppe hat man ja immer was zu quatschen, so geht die Zeit auch recht schnell rum. Zuschauer sind aufgrund der Strecke in Bottrop Mangelware, dafür ist die Landschaft sehr schön. Die Verpflegung ist ok, die Helfer immer gut drauf. Später kam auch die Sonne raus, so dass ich bei KM12 auch meine Armlinge (aus dem Radsport, sehr nützlich) ausziehen konnte. Wir liefen recht konstant einen 7er Schnitt, was für Biene (mit einer 4:54 PB auf M) schon sehr gut war. Wenn Sie dieses Tempo halten kann wirds ein super Tag für Sieund wir kommen unter 6:00h (Zeitlimit) rein. Die erste Runde hatten wir nach 2:53:XX unter dem 7er Schnitt geschafft und alle waren gut drauf. Am Ende der ersten Runde kamen die ganzen 25KM-Läufer am uns vorbei, so dass wir immer aufpassen mußten. Auf der zweiten Runde würden wir wieder alleine sein (außer den Spaziergängern). Die Verpflegungspausen auf der zweiten Runde dauerten immer etwas länger, aber der Schnitt blieb einigermassen konstant. Ein paar wenige Läuferinnen konnten wir noch einsammeln bzw. haben wir ein Stück begleitet und gequatscht. So ging auch die zweite Runde recht schnell vorbei (aus meiner Sicht :-) ). Nach 5:53:xx also knapp über dem 7er Schnitt waren wir im Ziel. In meinem Kopf hatte ich so auf eine 5:52:xx getippt also hatte ich meine Mitläufer recht gut eingeschätzt. So waren von den 6 gestarteten 5 mit einer 50er PB ins Ziel gekommen. Das ist doch auch geil, oder?

Nach dem Lauf hab ich dann erstmal sicherheitshalber wieder Boullion getrunken, aber die Kopfschmerzen blieben aus (GottseiDank).

Die Bilder sind in der Galerie.
weitere Bilder bei Thomas (Wenning) und natürlich bei den Raketen unter Fotos.

Das war er mein 55. Marathon. Recht schön und nach der Nacht recht gut.

Schloßparklauf Essen Borbeck

Geschrieben in Allgemein, Wettkämpfe/Berichte von yogi Sonntag Oktober 19, 2008

Nach dem letzten WE mit dem Marathon hab ichs diese Woche erst am Donnertag wieder geschafft zu laufen. Dienstag wurde ichja schon vermisst. Donnerstag bin ich dann lockere 13,2 gelaufen, Freitag dann mit Klaudia ruhige 6,2km (mit Hin- und Rückweg hatte ich 13,75). Das war auch sehr unterhaltsam mit Klaudia und wird sicher wiederholt. Samstag dann der Schloßparklauf. Man könnte sagen ich kannte fast das halbe Starterfeld (ca. 80 Läufer/innen). Ich habe versucht eine neue PB zua laufen, aber wenn man richtig drüber nachdenkt, dannkann das eine Woche nach dem Marathon nicht gehen. Also die erste Runde war ok (Tempo 4:45min/km), die zweite Runde im 5er Schnitt und der Puls sank schon langsam. Das ist bei mir ein Zeichen von fehlenden Körnern. Die dritte war noch langsamer aber am Ende kam Claus von den Ruhrunnern und ich hab mich bis ins Ziel darngehängt, aber immer voll am Limit. Die 50:17 waren am Ende zwar keine PB, aber unter diesen Umständen ok und meine drittschnellste 10er Zeit.

Heute bin ich dann noch mal ruhige 18km gelaufen mit einem absolut niedrigem Puls für diese Pace, also wird die Form auch am Ende der Saison immer noch besser. Regina, mit der wir in Münster gelaufen waren, war heute auch dabei und hat uns (Gerd und mir) noch als kleines Präsent ein griechisches Marathon-Bier geschenkt. Auch schön! Danke Regina!

Ich hab von Jörn noch ein schönes Bild vom letzten WE bekommen:


Das muss man auch nicht kommentieren :-))))

Am Samstag kommt dann das 25h- Schiwmmen in Oberhausen im neuen Südbad. Dort werd ich ca. von 12:00 - 16:00 Uhr dort sein, anschließend gehts zum Geburtstag meiner Mutter (Carboloading) und Sonntag in der Früh zum Röntgenlauf.