yogis ultralaufblog 

1. Sparda Bank CentrO Lauf Oberhausen

Geschrieben in Wettkämpfe/Berichte von yogi Sonntag September 21, 2014

Ja, was soll man sagen? Eine gelungene Premiere! Gut und reibungslos organisiert, die Strecke anspruchsvoll aber gut ausgeschildert und abgesichert. Alles notwendige im Start/Zielbereich vorhanden; es gibt nichts zu meckern. Ungewöhnlich war nur das wir ohne Startnummern liefen, aber dafür (fast) alle im selben Shirt.
Ich persönlich bin positiv überrascht. Die Veranstaltung hat Potential zu mehr. Kann mir gut vorstellen im nächsten Jahr wieder zu starten.

Jetzt zu meinen persönlichen Eindrücken. Eine gefühlte Ewigkeit nicht mehr auf einer Laufveranstaltung gewesen (die letzte war Anfang Juni ;-) ). Komisch diese Gefühl. Sind ja nur 3 Monate. Dieses Jahr war auch bis jetzt nicht mein Laufjahr. Viel privat um die Ohren gehabt, viel Zeit auch mit anderen verbracht und viele Läufe sind ausgefallen. Meine Marathonläufe in diesem Jahr eher eine persönliche Katastrophe. Irgendwie fehlte der Biss oder auch die Power wirklich zu wollen. Aber nur jammern und nichts tun hilft ja nicht. Nur machen in dem Fall laufen hilft. Daher hab ich im Juli auch schon mein Pensum langsam erhöht (mein Gewicht im Laufe der letzten Monate leider auch). Im August wieder ein wenig gebummelt und im September wieder angezogen.

Trotzdem war mein realistisches Ziel für heute: nicht Letzter werden und unter 1:10 zu bleiben. Ja, ich weiß die Form ist sehr bescheiden. Eigentlich bin ich auch diese Woche, obwohl ich Urlaub hatte, nicht so gelaufen wie ich wollte. Aber immerhin ich bin gelaufen. Die Ernährung eher urlaubsmässig anstatt diszipliniert. Thats Life.

Vor dem Start hab ich dann auch ein paar wenige bekannte Läufer getroffen und gequatscht. Auch sowas tut gut. Der Plan heute: ruhig angehen um gut durchlaufen zu können. Hat am Anfang auch gut geklappt. Kurz nach KM2 bin ich dann mit links umgeknickt (sonst ist es immer der rechte). Den Schmerz kenn ich schon, auch die Erfahrung das er wieder weggeht und das man danach wieder laufen kann, auch wenns wehtut.
Aber der Schmerz setzt auch Adrenalin frei :-) und so wurde ich Meter für Meter schneller. Lief nach und nach an Läufer/innen ran und vorbei. Der Wettkämpfer in mir war wieder erwacht. Nach knapp 33min hatte ich die ersten Runde hinter mir. Für eine geplante 1:10 fast zu schnell. Aber “Tempo” rausnehmen konnte ich nicht mehr. Also einfach weiter. Und weiter überholen. Ich war wieder drin im Wettkampfmodus :-)
So war die zweite Runde schon nach 31:34 vorbei und ich nach 1:04:32 im Ziel. Deutlich schneller als gedacht. Geht doch!

Außer das der linke Knöchel leicht schmerzt hat mir der Lauf sehr gut getan. Hab ein sehr gutes Gefühl und Lust auf mehr. Mal schauen was ich in nächster Zeit noch so machen könnte. Auf jeden Fall regelmässiger trainieren. Denn das hilft.

Und Oberhausen hat einen guten Lauf mehr :-) Daumen hoch!

83. Bertlicher Strassenläufe am 06.02.2011

Geschrieben in Wettkämpfe/Berichte von yogi Montag Februar 7, 2011

Das Jahr hat gerade mal seinen 1. Monat hinter sich und ich den 4. Marathon. Ich muß verrückt sein. Nach den ruhigen 50 am letzten WE hab ich noch nicht mal eine ruhige Woche gemacht, sondern war 4mal laufen. So viel Einheiten hatte ich dieses Jahr noch nicht in einer Woche. War bis jetzt irgendwie faul. Aber durch den ruhigen 50er hatte ich diese Woche richtig viel Luft und bin daher mehr und auch schneller gerannt. Egal. Hat Spaß gemacht. Und endlich mal wieder eine Woche mit 90km.

Die Ziele für Bertlich: so irgendwas um 4:15h. Die erste Runde war noch recht ruhig, so im 6er Schnitt mit viel Quatschen. Ab Ende der ersten Runde hat mich irgendwie der Teufel geritten und ich hab mehr Tempo gemacht, was ich dann in der dritten Runde wieder bereuen würde. Vor allem der Wind war diesmal recht heftig in Bertlich. Der Seitenwind hat mir immer wieder die Füsse gegeneinander gehauen, mußte echt aufpassen.

Ansonsten war es ein Treffen der üblichen Verdächtigen mit viel Quatschen :-) Aber am Ende hab ich schon gemerkt, dass ich von 5 WE in 2011 4 mal einen Marathon gelaufen bin. Diese Woche werd ich wohl ein wenig mehr generieren und mir überlegen ob ich am Samstag wirklich die Runde um Oberhausen laufen soll. Aber das wird das Körpergefühl in den nächsten Tagen entscheiden. Zumindest ist jetzt auch die Nr. 96 gelaufen, die 97 folgt dann Ende des Monats in Bad Salzuflen. Wobei ich mich frage: Ist der 100. Marathon/Ultra wirklich von Bedeutung? Ist doch nur ne Zahl. Und wenn ich alle Trainingsläufe mitrechne, dann hab ich die 100 schon lange voll.

Ich wünsch euch ne schone Woche und angenehmes Laufwetter!

P.S. und man merkt wie wichtig mir die Zeit war, denn ich hab sie vergessen: 4:15:45 :-)

14. Pulheimer Staffelmarathon

Geschrieben in Wettkämpfe/Berichte von yogi Montag Januar 17, 2011

Tja, wo soll ich anfangen. Die Anreise von OB war recht einfach dank Navi. Parken und Start und Ziel finden auch, obwohl der Weg vom Parkplatz zum Start nicht ein Schild hatte. Sind wohl alles Wiederholungstäter.

Dann erstmal zwei Brötchen gefrühstückt, nen Kaffee dazu und andere bekannte Läufer begrüßt. Das (Marathon-)Startfeld umfasste grob 50 Läufer und 2 Läuferinnen. Na, für mich sollte es die Nr. 94 werden und nach dem Vorwochenende wollte ich auf jeden Fall im Zeitlimit von 4:30h bleiben. Obwohl ich schon Freitag gemerkt habe, dass die Beine noch ein wenig hart sind. Egal, wird schon irgendwie gehen.

Um 10:20 fiel der Startschuß, dann gings es erstmal auf eine 2,195km lange Einführungsrunde und dann auf die 5km-Runde. Dank des schönen Wetters war es recht erträglich. Die ersten KM waren definitiv zu schnell, aber es pendelte sich nach ein paar KM ein. Mir war schon klar, es würde nicht einfach werden. Meine Routine würde mich ins Ziel bringen. Die Strecke war recht sonnig (schön), aber hatte auch eine kleine Steigung, die man mit jeder weiteren Runde merken würde. Oben angekommen ging es die Landstrasse entlang meistens mit ordentlich Gegenwind. Egal, es sind ja nur 8 Runden. Die ersten 6 bin ich mit Birger zusammen gelaufen, so ging die Zeit recht fix um. Die letzten beiden hab ich Birger ziehen lassen, denn er hatte deutlich mehr Reserven als ich. Wenn ich unter 4:15h ins Ziel komme, ist das völlig ok. Vor allem bei der Vorbereitung und dem Kevelaer Marathon. Ich bin halt ausdauertechnisch nicht so richtig in Form. Klar es reicht für unter 4:15h, aber es ist nicht wirklich locker. Das hat schon mal besser geklappt.

So wurden die letzten beiden Runden mit Routine zu Ende gespult und es stand eine 4:12:40 auf der Uhr. Nur 1min und 50sec langsamer als in Kevelaer und diese Strecke war schwieriger. Vor allem die Versorgung nur alle 5km. Das ist für mich fast zu wenig, aber es ging.

Was solls, der 94. Marathon ist abgehakt und in 2 Wochen stehen 50km in Rodgau auf dem Plan. Bis dahin bin ich wieder richtig regeneriert bzw. kann mich sicherlich noch was verbessern.

Als Staffelteam macht diese Veranstaltung bestimmt Spaß, da ist die 5km Runde ideal. Und bei den Staffeln ordentlich was los.

Ach ja: mit der Zeit bin ich 34. bzw. Letzter geworden :-)

Bertlicher Strassenläufe am 26.09.10

Geschrieben in Wettkämpfe/Berichte von yogi Montag September 27, 2010

Hinterher ist man immer klüger?! Am Sonntag im Ziel hab ich mich gefragt, wie ich auf die Idee gekommen bin beim 4. Marathon im Monat eine neue Bestzeit zu versuchen? Ja, wie kann man nur? Eigentlich völlig blöd. Richtige lange Läufe hab ich, außer den Marathons in diesem Monat, nicht gemacht. Intervalltraining oder Tempoläufe auch nicht. Hinzukommt das es wirklich der 4. Marathon (inkl. dem Ironman in Köln) war. Wie komm ich also auf die Idee. Gut, ich hab am letzten WE nur einen 10er gemacht und auch sonst waren die letzten beiden Wochen ruhig. Ich hab mich also geschont (ähhh, für meine Verhältnisse!) und daher sagte mir mein Bauch: Versuchs! Bekloppt, oder?

Die Zwischenzeiten von 10, 20 und 30 liefen auf eine 3:52h hinaus, das wäre Bestzeit. Aber die Strecke in Bertlich ist ja nicht ohne, geht rauf und runter, ist windanfällig und hat teilweise schlechten Strassenbelag. Und so lies das Tempo jenseits der 30 auch etwas nach. Und ich merkte die Oberschenkel. Ich hab auch diesmal zum ersten mal die Sigvaris-Strümpfe bei einem Marathon getragen. Ich kann aber jetzt nicht wirklich sagen, ob sie was bringen.

Mein zweites Ziel im Kopf war, dann bleibste wenigstens unter 4h und das nächste Ziel wäre dann unter 4:03 (war meine bisherige Bestzeit in Bertlich) zu bleiben gewesen. Also der Kopf stimmte. Auch hatte ich Glück, denn Bertlich zeigte sich von seiner schönsten Seite mit viel Sonne. Auch bin ich ein Großteil mit Peer gelaufen, der seinen 99. Marathon lief.

Na ja, wie auch immer: die 3 Runden gingen schnell vorbei und ich war nach 3:58:02 im Ziel. Völlig bekloppt! Welche Zeit wäre wirklich drin, wenn ich mal richtig zielgerichtet trainieren würde? Das war jetzt gerade mal 2:09min über meiner offiziellen Bestzeit und das unter diesen Bedingungen. Ich find das irre und hab auch keine richtige Erklärung dafür. Aber trotzdem Spaß. Denn auch wenn ich keine PB geschafft habe, bin ich seeehr zufrieden mit dem Ergebnis. Außerdem ist es meine Jahresbestzeit im Marathon für 2010.

Und jetzt wird einfach locker weiter trainiert, denn am 10.10.2010 bin ich ja beim RWE-Tusem-Marathon am Baldeneysee wieder als Pacemaker für 4:15h unterwegs. Und da freu ich mich drauf.

50km Ultramarathon in Rodgau 2009

Geschrieben in Wettkämpfe/Berichte von yogi Sonntag Februar 1, 2009

War schon ein langer Tag gestern. 4:30 Uhr aufstehen, um 5:45 Uhr gings dann los. Die Fahrt hin absolut problemlos, gegen 8:40 Uhr waren wir da. Die Startunterlagen war schnell geholt, anschließend quatschen mit den bekannten Läufern in der Turnhalle. Kurz vor 9 dann los in Richtung Start und auf gings. Wir, ich bin mit Michael Hechler von den Lustigen Schleichern, die ganze Zeit zusammen gelaufen. In der ersten Runde hatten wir schon unser Tempo gefunden und spulten eigentlich Runde für Runde ab. Es war recht kurzweilig. Meine Befürchtungen wegen Wade und Knie tarten nicht ein und die Zeit war auf den ersten Runden immer im Plus (bei Ziel sub 5:00h). Die Frage war nur wieviel Körner hat das letzte WE gefressen und wann wird sich das auswirken? Die Frage beantwortete sich später von selbst. Was man auch an den Rundenzeiten sehen kann:
1 29:41,6
2 29:19,9
3 29:42,8
4 29:11,5
5 29:22,9
6 29:53,2
7 30:11,7 ab hier wirds etwas langsamer
831:06,2 wieder ein Minute verloren
9 32:59,5 knapp unter 4:13 beim Marathonpunkt
1033:24,0 ruhig zu Ende bringen
Endergebnis: 5:04:53,3

Link zur Ergebnisliste: http://www.online-anmeldung.net/Ergebnis/ErgebnisVeranstaltung.aspx?10.%2050km-Ultramarathon

Die Zeit haben wir eigentlich in den letzten 3 Runden verloren, die Power lies nach, der obere Teil der Oberschenkel tat auch langsam weh, kommt vom Schwimmen. Ab einem bestimmten Punkt wars auch klar, das die 5h nicht zu schaffen sind. Der Rest war dann nur noch Routine. Ab der neunten Runde war auch Gerd da und machte Fotos. Bilder hier. Nach dem Zieleinaluf haben wir uns dann noch ein wenig sehr nett unterhalten. Wenn alles klappt werde ich Gerd bei seinemersten Marathon in Frankfurt begleiten.

Unser dritter Mitfahrer, Roland Riedel von Adler Bottrop, hat sich dann mit einer Zeit von 3:28h den Gesamt 6. PLatz geholt. Jens ist mit 3:58h auch sauber unter der 4h Marke geblieben, beide mit persönlicher Bestzeit. RESPEKT!

Letztendlich wars für mich die 2. beste 50er Zeit, ich bin zufrieden. Da geht aber noch mehr.

Die Veranstaltung selbst gefällt mir sehr gut, die kann ich nur weiterempfehlen. Allerdings inkl. der Fahrerei ist schon recht lange. Kurz vor 20:00 Uhr war ich wieder zu Hause.

Heute gehts den Beinen gut, vielleicht mach ich heute noch was?