TorToürchen 2011
aber nur als Radbegleiter und als Radtraining ![]()
Um 4:00 Uhr schellte der Wecker am Samstag morgen
Viel zu früh. Der Hänger war schon gepackt und alles andere lag bereit. Um 5:00 Uhr ging es dann los zum RheinOrange. Mit den ganzen Flaschen im Hänger (6*1,5 Wasser und 7*1,25 Cola) hat der schon ein gewisse Eigendynamik und lenkt ein wenig mit. Aber bei 25km/h liegt er ruhig auf der Strasse ;-). Die Strassen leer, so war die Anreise einfach. Aber dann, kurz hinter Verteilerkreis in Duisburg ca. 1km vor dem RheinOrange ein Platten. Und dann noch hinten! Hänger abhängen, Hinterrad raus und flicken. Sowas brauch ich nicht um dies Uhrzeit und nicht zum Start eines solchen langen Tages. Nach ewig gefühlten 30 min war alles erledigt und es ging zum Start, aber da kamen mir die Läufer schon entgegen. Sie hatten aber auch ein wenig Verspätung. Kurz noch ein paar Flaschen umgeladen, Proviant eingepackt und dann hinterher. Am Abzweig in Richtung Ruhrwiesen hatte ich sie schon wieder ein. Jetzt war ich entspannter. Die Truppe noch komlett zusammen, eigentlich ein Riesenhaufen ![]()
Auch die Sonne kam langsam raus
Die nächsten Stunden wurden mit radeln, quatschen, blödeln, essen, trinken, schweigen usw. recht schnell rumgehen. Es gibt immer was zu sehen auch wenn man wie ich den Weg schon auswendig kennt. Wir wurden auch auf die TorTourdeRuhr-T-Shirts angesprochen. Wenn die Leute soviele davon sehen
bleibt das nicht aus. Kurz vor Kettwig teilte sich die Gruppe dann in zwei Tempi auf. Ich blieb hinten, so war es im Vorfeld schon mit Jens abgesprochen. Einerseits kenn ich den Weg auswendig, so wird sich keiner verlaufen, anderseits hatte ich auch zu trinken und zu essen im Trailer/Anhänger. Konnte also nix passieren.
So gingen Stund um Stund, KM um KM um und wir kamen vorwärts. Leider fing es in Hattingen an zu schütten, so das wir nochmal richtig nass wurden. Aber das trocknete in den nächsten Stunden auch wieder ab. Am Kemnader See war ein Fest mit vielen Leuten und die Fahrt mit der Fähre dahinter eine willkommene Abwechslung. Ab da war es auch nicht mehr weit bis zum Ziel. Für mich vorher nochmal eine Hürde: der Anstieg vor Wengern mit dem Hänger. Da wurden die Oberschenkel nochmal warm aber durchfahren ging ganz gut. Nur die blöden Bodenwellen stören beim Hochfahren (auch beim Runterfahren). Wer hat sich so einen Bödsinn ausgedacht? Danach ist die Strecke ja recht flach und man muß nur durch Wetter und dann am Harkortsee vorbei. Um kurz nach 21:00 Uhr waren wir dort und alle gesund im Ziel.
Schnell noch 2 Würstchen futtern und dann zurück durch die Nacht. Bis jetzt hatte ich 116km auf dem Tacho, es würden nochmal grob 70 hinzukommen. Es lief recht gut. Am Kemnader See war es dann recht voll, aber dafür hatte ich das Feuerwerk direkt vor der Nase
Dahinter wurde es leerer. Bis Hattingen lief alles recht super. Tempo zwischen 20 und 25, nicht zu kalt, alles ok. Dann fing es wieder an zu blitzen und zu regnen. Diesmal stellte ich mich unter so kurz vor Mitternacht. Denn die Sonne würde mich jetzt ja nicht mehr trocknen. Es dauerte auch eine Weile bis der Regen nachlies. Dafür war es danach total windstill. Und dann lief es auch wieder. Nur die Radlampe rutschte durch die Feuchtigkeit und die Schlaglöcher immer wieder, das war nervig. Aber Regen kam keiner mehr.
Eine Hürde hatte ich noch vor mir. Bei KM 165 bei der zornigen Ameise muß ich die Trasse zur Gruga hoch. Die KM, die lange Zeit im Sattel und der Hänger würden mich bremsen. Hinzu kam noch der aufgeweichte Schotter, der auch noch bremste
Aber es ging. Oben in Rüttenscheid war dann auch noch das Rü-Fest in vollem Gange. Es roch nach Bier und Alkohol, Waffeln und Essen. Einfach weiter, denn ab hier geht die Trasse bergab
Nur noch zwei Steigungen in Schönebeck dann geht es nur runter nach OB. Um 1:40 war ich zu Hause. Fast eine Stunde länger als geplant. Noch alles verstauen, die nassen und dreckigen Sachen aus. Nochmal heiß duschen und dann ins Bett.
Am Ende standen 182km mit Hänger auf dem Tacho, rund 21h im Sattel. Aber dem Popo ging es gut. Und morgen früh würde ich dann nochmal locker ausradeln ohne Hänger.
Fazit: ein schöner langer Tag, fast wie Urlaub. Und die Fahrt durch die Nacht: strange und unbeschreiblich. Muß man erlebt haben und das werde ich wieder machen.
Und irgendwann kommt die Double-TTdR mit dem Rad (und Hänger?). Auschließen kann man das nicht ![]()










Du hast wahrlich einen schottischen Hintern und ein schottisches Gemüt, was Regen angeht.
Trackback von Evchen 14. Juni 2011 09:07
Wie sieht denn ein schottischer Hintern aus? Haste schon mal untern Kilt geschaut?
Ich steh nicht auf Regen, vor allem nicht beim Radeln. Aber lässt sich ja nicht ändern.
LG Yogi
Trackback von yogi 14. Juni 2011 12:29
DAS könntest Du uns jetzt veranschaulichen. *glux*
Trackback von Evchen 14. Juni 2011 15:17
Die Double TTdR (auf dem Rad) habe ich noch nicht aus den Augen verloren, aber meine aktuelle Radform ist hundsmiserabel und bis Juli ändert sich daran auch nix
Dank dir noch 2000mal
Jens
Trackback von Jens 15. Juni 2011 07:15
@Evchen: du willst meinen A…. sehen? *glux*
@Jens: Radform kein Thema, bei dir liegen die Prioritäten anders wegen Badwater. Hilfe kein Thema, gerne
War ein schönes WE insgesamt
LG aus Oberhausen, Yogi
Trackback von yogi 15. Juni 2011 07:24
Ja, das war es :-))) ich meine das WE!
Trackback von Jens 15. Juni 2011 11:37