Double Ironman gefinished!
Nach kurzweiligen 30:13h war ich im Ziel! Da mir immer noch etlcihe Stunden Schlaf fehlen und ich auch leider heute arbeiten muss, kommt hier erst mal nur die kurze Fassung:
Freitag: Regen, Regen, Regen und sehr kühl. Motivation: gleich null. In der Nacht weiterer Regen.
Samstag morgen: Regen. Wassertemperatur 18° Grad. Der erste ist wegen der Kälte nach 30min raus!
Motivation: ich will das T-Shirt! Schwimmen klappt super. Nach 2:49 aus dem Wasser raus, nach 3:02:xx auf dem Rad. In Regenklamotten 360km radeln. Kein angenehmer Gedanke. Die Strecke ist als falch ausgeschrieben! Toll für Österreicher. Erst hoch zum Verteilerkreis mit 25-28, dann mit bis zu 40 wieder runter. Flach? Ein 30er Schnitt ist somit gestorben. Als es dunkel wird und wir alle mit Licht fahren fange ich an Spaß zu kriegen. Klar umso bekloppter umso schöner! Müdigkeit merk ich nicht, Runde um Runde wird abgespult (Anhand der Ergebnisliste stell ich später fest: das Radfahren war meine beste Einzeldisziplin). Die Temperatur sinkt auf 3° Grad in der Nacht. Der Wechsel zum Laufen klappt problemlos. Die erste Runde im 6:00er Tempo verrückt. Trotzdem komm ich nicht richtig in den Rhytmus und verbummel einiges an Zeit. Wenn man weiß das man 18h für zwei Marathons hat, ist nicht wirklich Druck da. Irgendwann frühstück ich dann fühl mich trotzdem kraftlos und bummel so vor mich hin. OK ich hab mich Platzmässig immer noch verbessert, aber da wär noch mehr drin gewesen. Nach 103 Runden krieg ich ein Runnershigh und lauf mehrere Runden um die 6min und auch darunter z.Tl 5:00min. Verrückt, aber ich will jetzt auch fertig werden. Also einfach zu Ende laufen.
Nach dem Zieleinlauf kurz hinlegen zum Aufwärmen (keine Power mehr im Körper), duschen, essen, Bier trinken und quatschen bis 22:00 Uhr. Schlaf? Wer braucht Schlaf?
Dazwischen gibts noch soviele weitere kleine Eindrücke, die kommen in den ausführlichen Bericht. Ich weiß auf jeden Fall jetzt was mich beim 3fachen erwartet. Einige/Viele von hier werd ich dort wiedersehen.










Hallo Yogi,
herzlichen Glückwunsch!!!
Wahnsinn, was Du da vollbracht hast!!!
Und wenn man Deinen Bericht gelesen hat, hört es sich auch noch ganz easy an! Respekt!!!
Wir wünschen Dir bei Deinen weiteren Vorhaben ganz viel Glück und vor allem auch weiterhin viel Spaß dabei!
Viele Grüße
von den Schleichern Nicole & Michael
Trackback von Schleicher Nicole & Michael 2. Juni 2009 12:51
Herzlichen Glückwunsch zu deiner sagenhaften Leistung.
Das ist absoluter Wahnsinn. Hohen Respekt!
Ich freu mich jetzt schon auf deine Bilder und deinen ausführlichen Bericht.
Erhole dich gut!
Gruß Gerd
Trackback von Gerd 2. Juni 2009 13:10
Hallo Yogi,
herzlichen Glückwunsch! Meine Hochachtung ist Dir gewiss! Wahnsinn was Du geschafft hast, jedes einzelne Teilstück hätte mich wahrscheinlich geschafft. Erhol Dich bis Sonntag zum nächsten “lockeren” Marathönchen!
Gruß Heiko
Trackback von ObelX 2. Juni 2009 13:48
Hallo Yogi,
eine Super Zeit im Schwimmen! Da hättest Du dich ja locker eine Bahn weiter einsortieren können…;-)
Wir haben hier den ganzen Samstag und Sonntag online mit dir mit gefiebert. Haben uns oft gefragt, ob das alles noch so locker geht. Aber so wie du uns das schreibst, ging ja alles locker.
Glückwunsch noch einmal zu deiner tollen Leistung.
Grüße aus Essen,
Diane
Trackback von Uhrwerk 2. Juni 2009 14:02
@all: HERZLICHEN DANK!
@Nicole & Michael: hört sich nicht nur so an, sondern hab ich so empfunden. Daher hab ichs auch zu sehr beim Laufen bummeln gelassen.
@Gerd: selber hab ich kaum Bilder gemacht, aber jede Menge Leute vor Ort. Die Erholung werd ich geniessen. Und viel essen!
@Heiko: Die Teilstücke an sich sind einfach
@Diane: Dir gebürt noch mal mein ganz persönlicher DANK. Ohne deine hervorraggendes Schwimmtraining hätte ich im Wasser nicht so viel Spaß gehabt. Wenn du in der Bahn der Schnellste bist fühlt sich das sehr gut an. Wenn du zu der schnelleren Bahn nebenan schielst und siehts das du auch da schneller bist, da kommt nur Freude auf. Irgendwann konnte ich das Wasser richtig fühlen und kam bei weniger Zügen immer mehr ins Gleiten und konnte mich dabei noch entspannen
In Köln hab ich letztes Jahr 1:29:xx gebraucht, jetzt auf der doppelten weniger als das Doppelte. Das spricht doch für dein sehr gutes Schwimmtraining Diane, oder? Du bist ein Teil des Erfolgs! Ganz klar!
Fröhliche Grüße aus OB, Yogi
Trackback von yogi 2. Juni 2009 14:45
Yogi - das ist super! Ich bin total beeindruckt von der Leistung. Schlaf, wer braucht das schon? Regen, Regen, Regen - keine Motivation, richtige Kälte in der Nacht - und du machst einfach problemlos weiter. Klar, die Kraft fehlte mal, aber mit der Zeit kam dann ja auch das Runnershigh. Das hattest du dir auch verdient!
Und jetzt schlaf dich gut aus!
Trackback von Hannes 2. Juni 2009 15:24
@Hannes: DANKE! Die Kunst an der Selbstmotivation ist ja den Punkt zu finden, warum du es machen solltest. Viele überlegen ja als erstes warum sie es nicht schaffen werden. Für mich stellt sich immer die Frage, wie oder was muss ich machen um es zu schaffen. Über den Grund zu starten habe ich Freitag echt gegrübelt, irgendwann Samstag morgen wars dann das Finishershirt. Und prompt fragte Jens: “Gibts eins?” Natürlich! Desto skuriller die Szenerie morgens wurde (kalt, Regen, im Neo am Schwimmbeckenrand) desto mehr Lust bekam ich. Nur wegen Regen kann man doch nicht einfach alles hin schmeissen. Außerdem gibts kein schlechtes Wetter, sondern nur falsche Kleidung.
Und diese Woche wird ruhig.
Grüße aus OB, Yogi
Trackback von yogi 2. Juni 2009 16:02
Es war ein hartes Wochenende, Yogi hat ja schon über das Wetter geschrieben. Zwischendrin musste ich bei der Massage meine Füsse auftauen lassen, weil kein Gefühl mehr vor Kälte.
@Yogi: Motivation? Die habe ich im Vorfeld der Anmeldung. Das Trainings ist der Weg zum Ziel und dann wird eben gestartet und gefinished.
Während des Rennens diskutiere ich nicht mit mir selbst, auch wenn es mir noch so dreckig geht. Hinterher habe ich noch genug Zeit für Analysen und Überlegungen, ob das jetzt gut war oder nicht, oder ob ich das nochmal haben muss… #-)
Lensahn wird ein hartes Stück Arbeit B-)
LG
Jens
Trackback von Jens 3. Juni 2009 09:10
@Jens: für dich war das Wetter sicherlich härter. So wie dir die Steigung beim Radfahren mehr lag als mir, ich dafür auf der Abfahrt wieder mehr Spaß hatte.
Motivation: wenn man sich darauf freut in kurzen Sachen bei Sommerwetter eine richtig schöne lange Strecke zu radeln und dann regnet es, das macht mir dann keinen Spaß. Also muß ein anderer Grund her zu starten.
Ich stehe immer im ständigen Dialog mit mir und passe die Strategie immer an die Gegebenheiten an und versuche immer das Beste daraus zu machen. So kann ich auf alles reagieren und es gibt keinen Grund zum Aufgeben, es sei denn man ist verletzt.
Nach dem Lauf kann man dann analysieren was ich hätte besser machen können.
Lensahn wird mehr Arbeit, aber die ist durchaus realisierbar. Erfahrungswerte haben wir ja jetzt.
1. wichtiger dabei: Berge radeln, also auf ins Sauerland.
Herzliche Grüße aus Oberhausen, Yogi
Trackback von yogi 3. Juni 2009 09:43
@yogi: darf ich mal eben darauf hinweisen, dass wir in der world cup wertung stehen
http://www.iutasport.com/worldcup/index.html
Trackback von Jens 5. Juni 2009 18:28
@Jens: das darfst du, hatte ich aber heute schon gesehen. Jetzt noch Lensahn gewinnen und WorldCup ist unser
Grüße aus Oberhausen, Yogi
P.S. Teste gerade die Möglichkeiten von GoogleMaps in Verbindung mit dem Forerunner. Also getrackte Routen mittels GoogleMaps in die eigene Website einbinden. It works
Trackback von yogi 5. Juni 2009 18:39
Moin Yogi,
hier ein kleines Presse-Echo http://132.176.114.181/MB/vieler/neulengbach2009/presse.pdf
Jens
Trackback von Jens 8. Juni 2009 06:48
@Jens: nette Berichte, gute PR-Arbeit!
Herzliche Grüße aus Oberhausen, Yogi
Trackback von yogi 8. Juni 2009 08:35
…wenn sich da schon eine Presseabteilung hinterhängt…
Brötchengeber sei dank!
Trackback von Jens 8. Juni 2009 15:53