yogis ultralaufblog 

Deca Ironman und Quintuple Ironman

Geschrieben in Allgemein von yogi Mittwoch November 19, 2008

Jens hat mir ja gestern den Link geschickt: http://elke-macht-ernst.over-blog.de/
Dabei gehts um die World Challenge im 5fach und 10fach Ironman in Mexico. Ist sehr interessant zu lesen und gibt sicherlich dem einen oder anderen die notwendige Motivation heute noch was zu tun :-)

Bei mir läufts diese Woche so gut wie letzte Woche und heute beim Laufen war ich in Gedanken beim Mehrfachen. Das Training im Kopf hat begonnen. Noch ist kein Kribbeln im Bauch, spätestens bei der Anmeldung wirds wohl kommen. Nein, Jens, noch hab ich mich nicht angemeldet ;-) (Kommt aber bald 8-) )

Nachtrag: Interessant ist was sich aus diesem Beitrag entwickelt hat, siehe Kommentare.

Kommentare »

  1. Hallo Yogi,
    so langsam mach ich mir doch ein paar Gedanken. ;-) 5-fach und 10-fach Ironman???
    Ist aber jetzt definitiv extrem.
    Habe mal reingeschaut. Im Augenblich sind die bei 875km und und über 62 Stunden bim Biken.
    Da fehlen mir im Augenblick, ausnahmsweise, die Worte! ;-)

    Trackback von Gerd 19. November 2008 13:16

  2. Hallo Gerd,
    ja ist extrem, da gehen schon ein paar Stunden/Tage ins Land. Noch kann ich mir das für mich nicht vorstellen, aber frag mich mal Ende nächstes Jahr, wer weiß was ich dann sage.
    Wie kurz wird im Verhältnis dazu ein Marathon. Alles ist relativ.
    Aber der Wettkampf an sich hat schon einen gewissen Reiz, oder?

    Grüße aus OB, Yogi

    Trackback von yogi 19. November 2008 13:39

  3. Yogi, du kennst die Elke ja von der TTdR, 6-Tage Hamm etc… was die da abspulen ist definitiv nochmal eine andere Liga #-)

    Um da verletzungsfrei durch zu kommen, müssen wir uns noch gewaltig strecken. Nichtsdestotrotz werde ich Elke nach ihrer Rückkehr eingehend interviewen ;-)

    Jens

    Trackback von Jens*geht*laufen 19. November 2008 13:44

  4. Kennen ist jetzt übertrieben, Elke war und ist aus meiner Sicht eine andere Liga und hat meinen allergrössten RESPEKT. Natürlich ist der 5fache oder auch der 10fache eine ganz andere Nummer. Ich sehe schon einen Riesenunterschied zwischen 2 und 3fach. Ich kann ja nicht einfach meine Zeit vom 1fachen (wie sich das anhört) verdoppeln oder verdreifachen. Da kommt ja noch X als große Unbekannte dazu. Wobei X beim 3fachen noch größer sein wird.

    Nichts destro trotz, ziehe ich Motivation aus diesen Berichten. Da juckts direkt in den Füssen beim Lesen.

    Zum Theman Verletzung: ich hätte da noch ein Foto von ein paar Blasen aus 2007 :-(

    Ich glaub ich muss heute noch mal trainieren (schwimmen oder Ergo?)

    Grüße aus OB, Yogi

    Trackback von yogi 19. November 2008 13:57

  5. Na klar motiviert das, und X berechnet sich individuell aus der *Müdigkeit* mal der *Fähigkeit Essen rein zu bekommen*. Ich denke “Sinn und Unsinn”-Gedanken haben wir nicht mehr (ich jedenfalls spätestens seit dem Deutschlandlauf nicht mehr!) ;-)

    Geh Ergo, schwimmen bringt zu wenig.
    Jens, gleich laufend aber eigentlich in den Ruhewochen.

    Trackback von Jens*geht*laufen 19. November 2008 15:30

  6. Die X-Formel gefällt mir: Müdigkeit nach 24h ist nicht sehr gross, also kleines x. Aber Fähigkeit Essen rein zu bekommen lässt das x ins Nirwana verschwinden. Ich wollte schon immer mal einen “AllyoucanEat”-Wettbewerb gewinnen 8-)
    Alles was Spaß macht, macht Sinn!
    1fach macht Spaß, also 2fach=doppelt Spaß !?

    Ruhewochen? Ich erhöhe grad die Umfänge!
    Nicht das ich in Lensahn vor dir im Ziel bin!

    Obwohl, ein netter Gedanke ;-)

    Ich muß ja auch noch das Carbon-Körbchen bei 2fast4you ordern.

    Yogi, in Gedanken mit dem Unimog Jens überholend (für das Gesicht würds sich schon lohnen)

    Trackback von yogi 19. November 2008 15:49

  7. Hey Yogi,
    so langsam hast du dann in die Länge aber auch alles durch, oder? Ich warte noch auf den Tag, wo es dann bei dir in die Höhe geht. Der Mount Everest (um nicht zu anspruchsvoll anzufangen ;)) oder ähnliche Herausforderungen klingen ganz nach deinem Kaliber :D

    Haste sowas schon mal in Erwägung gezogen?

    Viele Grüße,
    Nils

    Trackback von Nils 19. November 2008 16:58

  8. Hi Nils,
    das dauerd aber noch lange bis ich in der Länge alles durch habe. Aber ob ich wirklich auf den Mount Everest in die Todeszone muss? Beim Ausaduersport kannste ja jederzeit aufhören, aber am Berg ist das was anderes.
    Außerdem: ich träum ja noch vom 2fachen bzw. 3fachen, das was Elke da macht ist ja noch was ganz anderes -> http:www.elke-streicher.de
    Mach dir selbst ein Bild.

    Grüße aus OB, Yogi

    Trackback von yogi 19. November 2008 17:07

  9. auf elkes blog gibts aktuelle infos. habe mit ihr sms’t. harte sache…

    Jens

    Trackback von Jens*geht*laufen 20. November 2008 09:38

  10. Die 316 auf der Seite steht wohl eher für 3 Tage 16h xxmin xxsec. Aber hört sich wirklich hart an. Die wechselnden Temperaturen, die Länge des WK, der riesige Energieverbrauch: Elke halt durch!

    Ich glaub wir fahren doch nach Freiburg, oder?

    Grüße aus OB, Yogi

    Trackback von yogi 20. November 2008 10:45

  11. Najo, aber so wie ich dich kenne, ist der 2 bzw. 3fache nächste Saison durch. Und bei deinen Steigerungen von Jahr zu Jahr ist doch in 3 Jahren wirklich nicht mehr viel übrig, was noch länger geht, oder? :D Und bevor du anschließend ohne Ziele da steht, dachte ich, ich bring mal die andere Dimension (Abseits von Entfernung und Zeit) ins Gespräch ;) War auch nicht ganz ernst gemeint. Ich krieg das nur irgendwie nicht so richtig in meinen Kopf, selbst die einfache Ironman-Distanz ist für mich einfach nur unvorstellbar lang bzw. das maximale, was ich mir jemals vorstellen könnte. Nicht das ich das näher ins Auge fassen würde…

    Aber die Dimensionen, in denen Ihr denkt, finde ich einfach nur noch verrückt, wenn auch im positiven Sinne! Das ist für mich genauso unvorstellbar (wenn auch ähnlich faszinierend) wie eine Besteigung des Mount Everest. Nicht umsonst lese ich gerne und mit Interesse die Beiträge hier in deinem Blog. Was mich echt mal Interessieren würde: Woher zieht ihr die Motivation für eure Abenteuer? Das wäre auch mal einen Blog-Eintrag wert, oder?

    Viele Grüße an all die Verrückten da draußen,
    Nils

    Trackback von Nils 20. November 2008 14:59

  12. Hi Nils,

    … und bevor du anschließend ohne Ziele da stehts …
    Herrlich, ich konnte mir ein Lachen nicht verkneifen. Find ich echt gut, das du so an mich denkst. Nee ganz im Ernst: Bergsteigen in solcher Höhe ist was ganz anderes.

    Die Motivation? Auch zum Teil aus den positiven Feedbacks! Zum anderen Teil aus dem positiven und negativen (was einen nicht tötet macht einen nur noch härter ;-) ) Wettkampferfahrungen und natürlich einer absolut positiven Lebenseinstellung bzw. Denkweise.

    Vielen Menschen fällt zu einem Vorschalg eines anderen sofort ein warum es nicht geht. Ich denke sofort darüber nach wie es gehen könnte und den Weg geh ich dann. Wenn schon zig Leute einen 3fachen gemacht haben, wieso dann ich nicht? Was muß ich tun damit es klappt?

    Also wäre die Frage: was muß Nils machen, damit er 2010 seinen ersten Ironman finisht?
    Den ersten Schritt hast du schon gemacht, du denkst darüber nach. Noch kannst du es dir nicht vorstellen. Was kannst du dir nicht vorstellen?
    Die Schwimmstrecke? Einfach ausprobieren.
    Die Radstrecke? Einfach ausprobieren.
    Den Marathon? hast du schon gemacht.
    Arbeite dich über kürzere Distanzen zu den Längeren und du wirst merken es geht!
    Nichts steht deinem Ziel im Weg ausser du selbst bzw. dein Kopf.

    Vielleicht erzählt Jens ja auch noch ein wenig hierzu oder wir machen wirklich mehr daraus?

    Herzliche verrückte Grüße von Yogi

    Trackback von yogi 20. November 2008 15:34

  13. Bei mir ist der Faktor Familie und Kinder auch noch zu berücksichtigen. Wenn ich alleine wäre hätte ich all die verrückten Dinge in meinen Kopf auch schon in angriff genommen. Aber mit familie fehlt dir einfach die Zeit wenn man nicht in zwei Jahren geschieden sein will. ;-)

    Wie macht ihr das?
    Woher nehmt ihr die Zeit?

    Trackback von Marco 20. November 2008 20:26

  14. Hi all,

    na das ist ja eine wieder eine Grundsatzdiskussion ;-) Eher was für 1-2 Flaschen Rotwein am Abend…

    Mir gefällt Yogis absolut positive Einstellung zum Leben und zum Sport und ich kann ihm nur beipflichten. Mir hat besonders der Ultra-Sport genau diese Erfahrung gegeben, nämlich nicht zu denken “geht nicht”, sondern nachzudenken “wie könnte es klappen?”.
    Den richtigen Kick hat mir hier der Marathon des Sables gegeben.

    Nach meinem ersten Marathon habe ich vom Jungfrau-Marathon geträumt - geplant, gesagt, getan. Swiss Alpine, Marathon des Sables, 24er, Deutschlandlauf, 6-Tage-Lauf, Ultra Trail du Mont Blanc, Ironman… es gibt eigentlich nichts was man nicht schaffen kann, vorausgesetzt man steckt die Ziele nach seinen Möglichkeiten. Natürlich muss man sich auch zusammenreissen, und auch im Sommerurlaub schonmal um 06:00 Uhr aufstehen und 30km laufen, damit man mit der Familie gemeinsam frühstücken und den Tag verbringen kann. Aber he - wenn ich alles will muss ich auch alles geben! Das sollte jetzt keine Predigt sein, ist meine Erfahrung mit 10 Jahren Lauferei ;-)

    Natürlich habe ich meine bitteren Lektionen lernen müssen, besonders beim DL - Shins sind kein Spass, und bis zu 200km pro Woche in der Vorbereitung kein Zuckerschlecken. Aber die positiven Dinge haben bislang überwogen. Über Sinn und Unsinn lasse ich mich lieber nicht aus #-)

    Die Frage nach der Zeit ist eine Sache der Organisation. Am meisten Zeit kann man vorm Fernseher einsparen. Eine doofe Serie oder ein langweiliger Film weniger am Abend und schwupps stehen 90-120min pro Tag zur Verfügung. Zeit genug für 100-140km pro Woche. Mit dem Hund rumgehen kann man auch laufed.

    Also wenn es Hindernisse gibt, dann im Kopf!
    LG
    Jens, Mitglied der besten Familie der Welt.

    Trackback von jens 20. November 2008 23:46

  15. Elke ist drin! Siehe http://www.multisport.com.mx/deca/decairon.htm

    Trackback von Jens*geht*laufen 21. November 2008 09:57

  16. Supi! Glückwunsch Elke!

    und das mit dem Rotwein ist eine gute Idee.

    Die positive Einstellung bzw. diese Einstellung mit Problemstellungen umzugehen wirkt sich natürlich auch in alle Lebensbereiche aus.

    Man sieht Jens tickt wie ich :-)

    Hey Jens vielleicht sollten wir mal so Tchackaaa-Seminare geben ;-)

    Grüße aus (dem bald verschneiten?) OB, Yogi

    Trackback von yogi 21. November 2008 10:59

  17. @Marco: mein Sohn ist schon 19 und geht so ziemlich seine eigenen Wege. Jens Kinder sind auch schon aus dem gröbsten raus :-)
    Die Frage: Hast du keine Familie? kenn ich. Während ich laufe kann meine Frau in Ruhe ein Buch lesen. Das ergänzt sich prima und dennoch belibt genügend Zeit für gemeinsame Dinge. Ich stehe auch gerne für einen Lauf früher auf oder verzichte aufs Fernsehen. Man muss halt Prioritäten setzen.

    Grüße aus OB, Yogi

    Trackback von yogi 21. November 2008 11:15

  18. Whow,
    das war schon einmal eine interessante Antwort. Auf die Idee, die Frage “was muß Nils machen, damit er 2010 seinen ersten Ironman finisht?” zu stellen, wäre ich in dem Moment nicht gekommen. Das hängt aber wahrscheinlich auch eher damit zusammen, das vorher noch ein paar andere Fragen im Raum stehen. Meine Planung endet aktuell im nächsten Jahr mit dem Marathon, da vorher “nebenbei” noch so spannende Fragen wie Schreiben der Diplomarbeit und Berufseinstieg und die damit verbundenen Ungewissheiten stehen. Und dann habe ich ja irgendwo im Hinterkopf noch das Fernziel, nen Marathon unter 4 zu laufen und selbst da kenne ich noch nicht genau die Antworten auf die Frage, was ich dafür tun muss ;)

    Und was deine Unterfragen angeht: Was ich mir bisher nicht vorstellen kann, ist 10, 12, 14 oder mehr Stunden am Stück Sport zu machen. Vor den Einzeldisziplinen hab ich keine Bange, die würde ich jeweils mit der entsprechenden Vorbereitung auf die Reihe bekommen. Laufend habe ich das ja schon mal, auf dem Rad warens auch schon mal mehr als 150km und Schwimmen bin ich früher auch immer regelmäßig gegangen. Aber wie gesagt, erstmal die anderen Fragen vorher beantworten, bevor ich mich mit nem Thema wie dem Ironman befassen kann.

    Auch wenn ich gleich zu hören bekomme, dass dieses Abwarten die falsche Einstellung ist, oder? ;)

    Die Frage der Motivation ist jedenfalls ein spannendes Thema, dass gerne breiter getreten werden darf.

    Viele Grüße,
    Nils

    Trackback von Nils 24. November 2008 12:53

  19. Hi Nils,
    das seh ich nicht als abwarten an. Das sind schon sehr konkrete Gedanken und realistische Planung. Das man Beruf und Sport irgendwie zusammenbringen muss ist klar und wo da die Priorität ist auch. So gesehen bist du schon mitten drin in dem Prozess zum Ironman.

    Die Frage der Motivation sehe ich auch. Oder besser:
    Warum will ich Ironman werden? Die kannst du dir nur selber beantworten.

    Ein wenig breittreten: Meine Gründe für meine Planung im nächsten Jahr. Ich könnte planen meine Zeit der LD zu verbessern z.B. in Richtung 12h. Und dann? Wär das eine Herausforderung für mich? Ich könnte auch planen endlich mal den Marathon unter 4h zu laufen, aber würde mich das befriedigen? Nein. Die 4h werden irgenwann ganz nebenbei fallen, die 12h beim Ironman werd ich auch irgendwann schaffen, davon bin ich überzeugt.
    Der 2fache bzw. der 3fache da hingegen kann ich mir vorstellen, stellt aber absolut eine Herausforderung dar. Da muss ich was für tun, da muss ich mich vorbereiten. Dann weiß ich wofür ich trainiere. Wenn du meine WK verfolgst siehst du das jedes Jahr mein Ziel weiter ansteigt, es wird immer mehr. Mich begeistert die Anpassungsfähigkeit des Körpers und mich interessiert wie weit das geht.
    Wenn in 2005 noch die 100km ein Highlight war, dann ist jetzt die Strecke schon fast Routine, wobei ich nicht den Respekt davor verloren habe. Der Mensch wächst halt mit seinem Aufgaben.
    Ziel erreicht, nächstes Ziel setzen.
    Ich darf nur nie den Punkt überschreiten wo ich meine Gesundheit aufs Spiel setze, das ist es nicht wert.

    Motivation braucht also Ziele, und Ziele hast du ja ganz klar, sogar recht realistische und gute Ziele.

    Setz dir doch mal zum Ziel Sonntags mitzulaufen ;-)
    Dann haben wir jede Menge Zeit zum Quatschen.

    Grüße aus OB, Yogi

    Trackback von yogi 24. November 2008 15:30

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