Rhein-Ruhr-Marathon Duisburg 2011
… oder die Freuden des Pacemakers
Aber erstmal muß ich weiter ausholen: am 06.06.2004 bin ich hier den ersten Marathon gelaufen und daher habe ich einen besonderen Bezug zu Duisburg. In den letzten beiden Jahren bin ich schon als BruZl für 5:00h unterwegs gewesen. So langsam zu laufen fällt mir schon schwer. Diesmal kam dann noch Rücken eine Woche vorher hinzu und der erste Teil des Jahres war ja für mich persönlich auch nicht so gut. Viele mentale Tiefs, aber das Leben geht weiter. Rücken hat sich dann am Montag vor dem Marathon langsam eingelenkt. Die Woche war somit mit Schwimmen, Laufen und Radeln schön zu. Und ein persönliches Highlight am Donnerstag.
In 2011 sollte es der 10. Marathon werde und der 102. gesamt. Ist schon verrückt. Aber hier wo alles begann, hab ich auch den Spaß wieder gefunden. Diesmal hatten wir viele Begleiter: Erstmarathonis, Wiederholungstäter und erfahrene Hasen. Die Gruppe blieb sehr lange groß, viele haben wir nicht verloren (das ist leider so) und um jeden Erstmarathoni gekämpft. Es macht Spaß den Läufern auf den letzten KM noch mal gute Gedanken zu machen. Mit den richtigen Worten Bilder in den Kopf zu setzen. Meistens kann man dann sehen wie die Mundwinkel nach oben geht, das Tempo wieder leicht anzieht. Spätestens im Ziel weiß man warum man gelaufen ist. Diesmal haben sich einige Läufer auf den letzten KM nach vorne abgesetzt! Wie geil ist das denn? Mein persönlicher Ehrgeiz ist ja immer so knapp wie möglich rein zu kommen, noch den letzten unter die (Netto-)Ziel-Zeit zu bringen. Mit 21sec drunter passte das ja auch wieder. Aber diesmal hat es irgendwie totalen Spaß gemacht. Und das lag auch an unseren netten Mitläufern, die uns vor allem im Ziel so viel Freude bereitet haben. Einer Dame konnten man die Emotionen so ansehen. Sie hat geschrien vor Freude im Ziel. Ich hatte eine Gänsehaut nach der Umarmung. Das sind die Momente an denen man wieder erlebt was der Mythos Marathon ist. Das ist geil, das macht Spaß, das ist Motivation für die nächsten Läufe. Wenn man so viele Marathonläufe macht, dann vergisst man das schon mal. Jetzt ist es wieder da, Danke dafür!









