yogis ultralaufblog 

Es geht irgendwie weiter …

Geschrieben in Allgemein von yogi Samstag Januar 15, 2011

das Jahr 2011. Diese Woche war schon ein wenig besser. Viele Gespräche konnten einiges klären, ein paar Dinge sind noch offen, aber die allgemeine Laune steigt. Die nächsten Wochen und Monate werden sicherlich nicht einfach werden, aber eine gewisse Perspektive ist da. Ich bin ein wenig entspannter und ein Teil des Drucks ist weg. Ich kann mich wieder besser auf meine Arbeit konzentrieren und krieg einiges weg geschafft.

Auch freu ich mich auf den Marathon morgen in Pullheim und kann ihn sicherlich besser geniessen als den letzten in Kevelaer. Auch die Matte ist kürzer.

Langsam beginne ich auch mich weiter mit der Laufplanung für 2011 zu beschäftigen, auch ein Zeichen dafür, dass der Blick nach vorne gerichtet ist. Das Jahr wird viele Veränderungen mit sich bringen, ich beginne langsam damit die Kraft dafür zu sammeln. Aber es wird schon irgendwie werden.

Ein ganz wichtiger Punkt für mich ist noch offen, da ist die Kommunikation noch stark unterbrochen. Aber das wird wohl noch Zeit brauchen und ich muß mich in Geduld üben. Wie das ausgeht steht in den Sternen.

Also heute noch ein wenig arbeiten und morgen dann den 94. Marathon laufen.

3 Garmin 310XT zu gewinnen!

Geschrieben in Allgemein von yogi Mittwoch Januar 12, 2011

Der Garmin 310XT ist die Triathlonvariante unter den Garmin-GPS-Geräten. Also auch fürs Schwimmen zu gebrauchen.
Ein weiteres wichtiges Feature: die Akkulaufzeit von bis 20h.
Ich hätte Spaß dran, deswegen habe ich schon teilgenommen. Der Wert des Gewinns: ca. 350 Euro.

Und was muß man dafür tun? Einfach hier 8 Fragen beantworten und am Ende die Emailadresse zum gewinnen eingeben. Mehr nicht.

Hier der Link zur Umfrage/Gewinnspiel: http://www.joggen-online.de/umfrage.html

Viel Glück! (mir auch :-) )

9. LLG Kevelaer Marathon 2011

Geschrieben in Allgemein von yogi Dienstag Januar 11, 2011

Für mich einer der ungewöhnlichsten Läufe. Vor allem wegen meiner persönlichen Situation. Schon auf dem Hinweg lagen meine Emotionen ganz nah an der Oberfläche. Öfters hab ich überlegt ob ich drehen sollte. Allerdings (Lauf-)Freunde treffen, laufen und quatschen kann ja auch ganz gut tun. So war es dann auch, sobald ich da war, konnte ich alles ausblenden, viele Freunde treffen und quatschen. Kevelaer ist immer der Jahresauftakt der Marathon bzw. Ultraläufer. Man trifft viele aus der Ultrafamilie.

Ich glaube diesmal war ich so schlecht wie nie auf einen Marathon vorbereitet. Ich rechnete mit einem Einbruch jenseits der 30 und mit einer Zeit von um die 4:30. Ich hatte im Dezember gerade mal 126km gemacht, lange Läufe absolut Fehlanzeige. Der letzte lange Lauf war der Marathon in Bertlich, und da war ich besser in Form. Die Einstellung im Kopf war ja jetzt auch nicht unbedingt TOP. Na was solls. Es sollten 4,5 h Entspannung werden.

Ich wollte nach der Zeitplanung mit einem 6:25/6:30er Tempo laufen und starten. Obwohl ich ruhig gestartet bin, war es eine 6:10 in der ersten Runde. Fühlte sich aber sehr ruhig an. Die 2. wurde dann schneller, weil es sich besser anfühlte so um die 5:40. Niemals würde ich das durchhalten können. Trotzdem wurde die 3. und 4. ähnlich. Die 5. dann endlich im 6er Schnitt, aber es lief immer noch schön rund. Ich konnte mir ausrechnen, dass ich unter 4:15h reinkommen würde und das wäre schon super. Die 6. und 7. Runde wurden noch langsamer, aber ich wollte auch einfach nur noch ruhig zu Ende laufen. Die, die ich überholen wollte, hatte ich in den Runden vorher schon kassiert. Manchmal kommt doch der Wettkämpfer durch. Und letztendlich war ich nach 4:10:50 im Ziel. Nur 15min über meiner Bestzeit.

So schnell geht also Kondition nicht verloren. Und als Vorbereitung für das nächste WE, dem Marathon in Pullheim, war es eigentlich zu schnell. Ich werd sehen, wie es mir da ergehen wird. Letztendlich hab Marathon Nr. 93 gefinisht und es geht auf die 94 zu. Ende Januar dann die 95 beim 50er in Rodgau.

Der Rückweg war dann ähnlich emotional wie der Hinweg. Meine private Situation ist halt absolut unbefriedigend und die Endorphine aus dem Lauf halten nicht lange an. Laufen ist halt nicht alles. Es gibt viel wichtigeres.

Was mir noch auffällt: auf den Bilder seh ich alt aus. Lächle auch wenig. Irgendwie seh ich scheiße aus. Es wird Zeit, das sich die Zeiten ändern. Auch ist meine Matte viel zu lang, Wintermatte halt. Der Friseur ruft.

Meine Planung für 2011

Geschrieben in Allgemein von yogi Freitag Januar 7, 2011

und damit meine ich nicht meine Laufplanung.

Die letzten 2 Wochen waren für mich emotional sehr wild, eigentlich sogar mehr als die letzten 2 Wochen. Es sind Dinge passiert, die zum Teil durch schlechte Kommunikation entstanden sind. Sicherlich war ich ein paarmal verletzt und habe aus dieser Verletztheit Dinge gesagt, die dann wieder jemanden enttäuschten. Aber die Verletzungen waren nie so groß, dass sie meine Grundeinstellung verändert haben. Im Gegenteil, ich weiß was mir sehr wichtig ist und ich kann diese Verletzungen verzeihen.

Ich habe auch viel gegrübelt und mir wurden viele Dinge klar. Meistens handelt ein Mensch aufgrund seiner Lebenserfahrung. Es ist für den anderen dann schwierig zu verstehen, warum diese Person so handelt. Manche Handlungsweisen sind den Personen selbst oft nicht klar. Aber wenn man drüber nachdenkt und alles betrachtet, dann wird es klar. Es ist also nichts passiert, was man nicht in einem Gespräch lösen könnte. Das wäre mein Wunsch. Ich bin für alles offen.

Unabhängig davon geht meine persönliche Lebensplanung genauso weiter oder besser sogar noch verstärkt. Es nützt nichts den Kopf in den Sand zu stecken, das ändert keine Situation. Manche Situationen erschweren sogar noch das Handeln. Also muß ich etwas tun, auch für mich selbst. Anscheinend habe ich mich selbst jetzt wiedergefunden.

In meiner Planung wird das Laufen und Triathlon in diesem Jahr weniger Wert beigemessen. Laufen ist für mich Entspannung. Wenn die Fahrerei zu den WK aber in Stress ausartet oder man einfach nur vor bestimmten Dingen davon rennt, dann stimmt was nicht. Also erst das Wichtige ordnen, dann kann man auch die WK mehr geniessen. Ich werd jetzt nichts in meiner WK-Planung für 2011 streichen, aber auch sicherlich nicht verbissen rennen, der Zeiten wegen. Nee, Laufen und Triathlon soll mein innerstes Gleichgewicht stützen, in mir für Glückshormone sorgen, mehr nicht. Mir sind andere Dinge in 2011 wichtiger.

Ich wünsche Allen ein erfolgreiches und glückliches Jahr 2011. Mögen eure Wünsche in Erfüllung gehen.