yogis ultralaufblog 

12. Ultramarathon des RLT-Rodgau

Geschrieben in Allgemein von yogi Montag Januar 31, 2011

oder die Fortsetzung einer Geschichte. Warum? Das erzähl ich jetzt.

Vor 2 Jahren war ich schon mal hier und habe Gerd kennen gelernt. Damals wollte ich die 50km unter 5h laufen, aber das hatte damals nicht ganz geklappt. Gerd kannte ich nur online von seinem Blog her und hier hab ich ihn dann persönlich kennen gelernt. Aus einem kurzen Gespräch raus und der notwendigen Sympathie :-) wurde dann eine Begleitung auf Gerds erstem Marathon in Frankfurt. Und das hat Spaß gemacht. Aber: Gerd erzählte schon im Januar 2009 (weit vor seinem ersten Marathon) das er hier in Rodgau auch sehr gerne laufen würde. Ende des Sommers 2010 hat er sich dann auch hier angemeldet. Zu seinem ersten Ultra. Ich lese ja immer auch bei den anderen Blogs mit, so hatte ich dieses auch mitbekommen. Selbst hab ich mich aber sehr spät für Rodgau entschieden, auch wegen der Fahrerei.

Als ich mich dann entschlossen hatte in Rodgau zu laufen, hab ich Gerd gefragt, ob er Begleitung bräuchte. Und so wurde ich dann auch beim Ultradebüt seine Begleitung.

Was soll ich da jetzt lang erzählen: er hat es natürlich geschafft. Und im Verhältnis zu Frankfurt noch viel lockerer. Wir sind relativ gleichmässig unsere Runden durchgelaufen, nur die Verpflegungspausen wurden länger. Keine Gehpausen, kein Jammern, einfach Klasse. Ok, mir persönlich fiel das ruhige Tempo schwer, weil ich es in letzter Zeit viel zu selten gemacht habe, aber so hatte ich wenigstens eine schöne lange ruhige Trainingseinheit. Die Zeit von 5:40h verging auch gefühlt sehr schnell. Ich bin meinen ersten 50er nicht so gut gelaufen, mir fiel das damals schwerer. Deswegen: RESPEKT, Gerd! Auch in der letzten Runde hattest du noch das 6:30er Tempo drauf und beim Zielspurt auch noch 5:30. Da geht noch was.

Ansonsten ist Rodgau ähnlich wie Bottrop ja ein Familientreffen. Und ständig wächst der Kreis der Bekannten an :-) Ich hatte also einen schönen Lauf dank Gerd und freu mich auf seine nächste Premiere. Vielleicht 100km oder ein 24h-Lauf? Vielleicht bin ich wieder dabei, es würde mich freuen.

Und wie er sich jetzt fühlt, das müßt ihr auf seiner Seite nachlesen :-)

Und so ganz nebenbei war das mein 95. Marathon/Ultra. Noch 5 bis zum 100. Marathon :-) Schon komisch.

Die Runde um Oberhausen in 2011

Geschrieben in Allgemein, Oberhausener Wanderweg von yogi Mittwoch Januar 26, 2011

Auch in 2011 werde ich wieder die Runde um Oberhausen laufen. Hier mal meine Terminvorschläge:

12. Februar (Update 09.02.: brauch ein wenig Regeneration)
5. und 12. März
9. April
Dabei am 09.04.:
- Jörg (Yogi) Schranz (Oberhausen)
- Michael Braun (Oberhausen)
- Birger Jüchter (Düsseldorf)
- Steffen Helbig (Oberhausen)
- Jens Vieler (Hagen)
- Susanne Alexi (Köln)
- Runnersfreund (Duisburg)
und Ostern :-) (Ostern wird geradelt)

Dazu noch mal ein paar Fakten für interessierte Neulinge:
- die Strecke ist 55km lang
- Selbstversorgung aus dem Rucksack bzw. es gibt die Möglichkeit einzukaufen
- man sollte schon wissen was man tut!
- das Tempo ist ruhig und richtet sich nach dem schwächsten Läufer/in (kann also durchaus 7h dauern)
- es ist Training und kein Wettkampf
- jeder läuft auf eigenes Risiko (ich kenn nur die Strecke, Versorgungspunkte und lotse bzw. unterhalte :-) )
- Mitläufer sind gerne gesehen, es kostes auch nichts
- Start ist normalerweise um 10:00 am Haus Ripshorst
- für die ganz Verrückten: ein Nachtlauf ist auch möglich :-)

Und jetzt? Hier oder bei Facebook kommentieren, wenn man mitwill. Ich mach dann hier “eine Starterliste”.

Wer mehr zu den vergangenen Läufen wissen will: rechts gibts einen Punkt Oberhausener Wanderweg, da stehen Berichte und Bilder.

Aufbruch …

Geschrieben in Allgemein von yogi Sonntag Januar 23, 2011

… in neue Zeiten. Ja, es geht ein wenig bergauf. Obwohl tageweise die Emotionen sehr stark schwanken, so hab ich dennoch endlich mal einige lang aufgeschobene Sachen in Angriff genommen. Und es fühlt sich gut an. Mein Horoskop sagte für diese Woche etwas positives voraus und es kam! Morgen dann ein wichtiger Termin, ich bin total gespannt. Also man kann sagen der Blick ist deutlich nach vorne gerichtet und ein wenig Licht am Ende des Tunnels ist in Sicht.

Einige Sachen werden wohl noch ganz oft besprochen werden müssen und es wird sicherlich noch einige schmerzvolle Momente geben. Es lässt sich aber nicht vermeiden. Zumindest ist dort ein Gesprächsbasis. An anderer Stelle gar keine :-( Das ist echt schwierig, aber da wird wohl nur gaaaanz viel Geduld helfen. Ich würde es mir wünschen, dort bald wieder die Kommunikation fortzuführen.

Lauftechnisch war es ruhig diese Woche. Außer Donnerstag, wo ich recht schnell unterwegs war, und heute mittag. Länger und nach eine Weile auch ruhiger. So dass letztendlich ein 6:30er auf 24km dabei rauskam. Ohne Frühstück und ohne Trinken war es am Ende recht zäh. Egal gut für die Waage, deren Trend eh wieder nach unten geht. Einerseits wegen der verbesserten Ernährung anderseits ist dass auch im Augenblick alles Stress. Dafür hatte ich heute beim Laufen wieder jede Menge guter Gedanken und einige Dinge haben sich wieder aufgedröselt. Aus meiner Sicht wäre alles lösbar, Kommunikation vorausgesetzt.

Ich werde auf jeden Fall mit einem guten Gefühl in die nächste Woche gehen und freue mich auf den Ultra in Rodgau am Samstag und gute Gespräche beim Lauf.

Horoskope ?

Geschrieben in Allgemein von yogi Dienstag Januar 18, 2011

Na eigentlich glaub ich ja nicht so richtig dran, aber manchmal hilft nur Glaube weiter. Nicht alles ist immer rational und erklärbar. Außerdem die Beschreibung meiner Person passt schon ganz schön.

Quelle: http://natune.net/sternzeichen/krebs

Der Krebsmann

Man kann in ihm nicht wie in einem offenen Buch lesen, denn er zeigt Fremden eine undurchsichtige Seite. Er trägt sich sogar mit Geheimnissen, die er nie enthüllt, nicht einmal dem engsten Freund.

Er ist ruhelos, neigt zum Brüten, ist ein Idealist und ein sehr sentimentaler Träumer. Da er vom zunehmenden und abnehmenden Mond beherrscht wird, erlebt er gefühlsmäßig wunderbare Höhen und abgründige Tiefen, und er hat die Fähigkeit, andere Menschen in die eine oder andere Richtung mitzuziehen. Bei der ersten Begegnung erscheint er vielleicht aufgeräumt und zum Flirten geneigt, aber das ist nur eine seiner Stimmungen. Bei der nächsten kann er finster und unfreundlich sein. Man weiß nie so recht, woran man bei ihm ist. Selbst wenn man ihn näher kennt, wird man durch seine wechselnden Stimmungen verwirrt. Vielleicht flammt er plötzlich jähzornig auf. Doch wenn man nicht darauf eingeht, entschuldigt er sich zerknirscht.

Er mag an die Frauenbefreiung glauben, aber seine Natur zwingt ihn, sich dem “schwachen Geschlecht” gegenüber als Beschützer zu fühlen. Er ist höflich und galant, ein Charmeur der alten Schule.

Er liebt die Gesellschaft schöner Frauen, besonders wenn sie geistreiche Gesprächspartnerinnen sind. Wer nicht? fragt man da, aber der Unterschied besteht darin, daß auch der Krebsmann auf solche Frauen sehr anziehend wirkt. Doch wenn er sie umworben und erobert hat, wird er bald possessiv. Die Geliebte wird es schwer haben, seinen Erwartungen zu entsprechen, denn er erwartet viel zuviel. Die Lage wird dadurch erschwert, daß der Krebsmann dazu neigt, zu schmollen und sich in seine Schale zurückzuziehen, wenn er enttäuscht ist, anstatt offen zu sagen, was ihm nicht paßt.

Er genießt Speis und Trank, aber man glaube ja nicht, daß er sich dem Anlaß entsprechend anzieht. Um Kleidung kümmert er sich nicht. Er trägt immer noch seinen alten Pullover und die Tennishosen aus seiner Studentenzeit, die ihm um den Bauch herum etwas eng geworden sind. Der Krebsmann hat nichts von einem Pfau.

Er unterhält sich gern und ist oft recht beredsam. Mit Worten kann er andere dazu bringen, ihm überallhin zu folgen und alles zu tun, was er verlangt. Bei Diskussionen kommt ihm sein unglaublich gutes Gedächtnis zustatten. Er hegt feste Ansichten, und alles geht gut, solange man ihm nicht widerspricht. Ist man anderer Meinung, so läßt er nicht locker, bis er den Gegner überzeugt hat. Wenn er an seinen Sieg nicht so recht glaubt, nimmt er die Diskussion bei nächster Gelegenheit wieder auf und bombardiert den andern mit weiteren Argumenten. Die Debatte endet erst, wenn man klein beigibt, sei es auch nur um des lieben Friedens willen.

Er kann aber ebenso gut zuhören. Dann ist er ganz Ohr. Er fühlt zutiefst mit und ist stets bereit, dem andern bei der Lösung eines Problems zu helfen. Sein scharfer, analytischer Verstand entwirrt den verwickeltsten Knoten. Er versteht sich auf Geldfragen. Schneller als eine Eidechse die Fliege erspäht er eine Gelegenheit zum Geldverdienen. Aber er interessiert sich nur für die konservative, konventionelle Methode. Auf ein Risiko läßt er sich nicht ein.

Er ist empfindsam, unsicher und sentimental, trennt sich, ungern von alten Freunden, alten Gewohnheiten oder einem Ort, der ihm zur vertrauten Umgebung geworden ist. Eine Freundschaft hält bei ihm das ganze Leben lang. Er kommt sogar gern mit seinen ehemaligen Schulkameraden zusammen, auch wenn er mit ihnen nichts mehr gemeinsam hat. Er scheut und fürchtet Veränderungen in seinem Lebensstil. Er hängt an Erinnerungen, stellt überall in der Wohnung Familienbilder auf und bewahrt Andenken. Er grübelt über vergangene Zeiten und klammert sich hartnäckig an die Vergangenheit.

Er braucht ständig die Bestätigung, daß man ihn liebt. Man suche bei diesem Mann keine leichte Episode. Dazu nimmt er die Liebe viel zu ernst. Er verlangt von der Geliebten geistige und körperliche Anregung in ungefähr gleichem Maße. Da er selbst unbedingt treu ist, verlangt auch unbedingte Treue. Er glaubt an die immerwährende Liebe von jener Art, die alle Stürme übersteht und nicht zu erschüttern ist. Das ist sein Rezept für den Seelenfrieden.

Er ist kein Springinsfeld. Heim und Herd bieten ihm die größten Freuden. Er findet, daß die Verträglichkeit im Heim beginnt und die Zufriedenheit im eigenen Garten wächst. Aber er neigt zu einer Selbstgefälligkeit, die an Überheblichkeit grenzt und ihn nur den Splitter im Auge des andern sehen läßt, nicht aber den Balken im eigenen.

Der Krebsmann sucht eine langwährende oder dauernde Beziehung zu einer Frau. Wenn es doch zum Bruch kommt, kann er bald eine neue Liebe finden, denn er hat die Fähigkeit, sich schnell anzuschließen. Wer aber sein Herz wirklich gewonnen hat, wird nie vergessen werden, was auch geschehen mag. Er ist ein kompliziertes Wesen, dessen wechselnde Stimmungen das Leben mit ihm alles andere als leicht machen - auch alles andere als langweilig. Seine beharrliche Zielstrebigkeit ist ein gutes Omen für Erfolg, sein Einfühlungsvermögen und seine Intelligenz prädestinieren ihn zu führenden Rollen in Politik, Literatur und Geschäftsleben. In Vollmondnächten nehme man sich vor ihm in acht.

Der Text ist schon ganz schön erschreckend treffsicher an vielen Positionen. Auf der Seite wird dann auch analysiert welches Sternzeichen zu mir passt und welches nicht. Auch das wieder erschreckend.

Andere Seiten machen ähnliche Prognosen und auch die Vorhersage für 2011 ist recht interessant. Ich hab natürlich auch andere Sternzeichenprognosen gelesen. Das könnte richtig gut werden. Man muß nur dran glauben. Vielleicht sollte ich? Wenn nicht gerade Vollmond wäre …

14. Pulheimer Staffelmarathon

Geschrieben in Wettkämpfe/Berichte von yogi Montag Januar 17, 2011

Tja, wo soll ich anfangen. Die Anreise von OB war recht einfach dank Navi. Parken und Start und Ziel finden auch, obwohl der Weg vom Parkplatz zum Start nicht ein Schild hatte. Sind wohl alles Wiederholungstäter.

Dann erstmal zwei Brötchen gefrühstückt, nen Kaffee dazu und andere bekannte Läufer begrüßt. Das (Marathon-)Startfeld umfasste grob 50 Läufer und 2 Läuferinnen. Na, für mich sollte es die Nr. 94 werden und nach dem Vorwochenende wollte ich auf jeden Fall im Zeitlimit von 4:30h bleiben. Obwohl ich schon Freitag gemerkt habe, dass die Beine noch ein wenig hart sind. Egal, wird schon irgendwie gehen.

Um 10:20 fiel der Startschuß, dann gings es erstmal auf eine 2,195km lange Einführungsrunde und dann auf die 5km-Runde. Dank des schönen Wetters war es recht erträglich. Die ersten KM waren definitiv zu schnell, aber es pendelte sich nach ein paar KM ein. Mir war schon klar, es würde nicht einfach werden. Meine Routine würde mich ins Ziel bringen. Die Strecke war recht sonnig (schön), aber hatte auch eine kleine Steigung, die man mit jeder weiteren Runde merken würde. Oben angekommen ging es die Landstrasse entlang meistens mit ordentlich Gegenwind. Egal, es sind ja nur 8 Runden. Die ersten 6 bin ich mit Birger zusammen gelaufen, so ging die Zeit recht fix um. Die letzten beiden hab ich Birger ziehen lassen, denn er hatte deutlich mehr Reserven als ich. Wenn ich unter 4:15h ins Ziel komme, ist das völlig ok. Vor allem bei der Vorbereitung und dem Kevelaer Marathon. Ich bin halt ausdauertechnisch nicht so richtig in Form. Klar es reicht für unter 4:15h, aber es ist nicht wirklich locker. Das hat schon mal besser geklappt.

So wurden die letzten beiden Runden mit Routine zu Ende gespult und es stand eine 4:12:40 auf der Uhr. Nur 1min und 50sec langsamer als in Kevelaer und diese Strecke war schwieriger. Vor allem die Versorgung nur alle 5km. Das ist für mich fast zu wenig, aber es ging.

Was solls, der 94. Marathon ist abgehakt und in 2 Wochen stehen 50km in Rodgau auf dem Plan. Bis dahin bin ich wieder richtig regeneriert bzw. kann mich sicherlich noch was verbessern.

Als Staffelteam macht diese Veranstaltung bestimmt Spaß, da ist die 5km Runde ideal. Und bei den Staffeln ordentlich was los.

Ach ja: mit der Zeit bin ich 34. bzw. Letzter geworden :-)