yogis ultralaufblog 

Irgendwie komisch …

Geschrieben in Allgemein von yogi Samstag November 20, 2010

… ich hab zwar seit Anfang September einige Marathonläufe, einen Ironman und einen kurzen Ultra gemacht, trotzdem ist die Form eigenartig. Das Gewicht ist höher als vor einem Jahr um die Zeit, kurze Tempoläufe bis hin zum HM klappen gut aber trotzdem sind die Grundlagen irgendwie schlecht. Liegt wohl auch daran, das ich selten in den letzten Wochen die langen Läufe im richtigen Tempo gemacht habe.

Diese Woche bin ich dann zum erstenmal seit Wochen wieder täglich (außer Montag) gelaufen. Tempo ist da, bei den ruhigen Läufen tu ich mich noch schwer. Da kommen mir die Läufe am WE sehr entgegen, da muß ich ruhig laufen. Das ist auch gut für die Kondition. Wenn ich alleine laufe bin ich meistens zu schnell für einen lockeren ruhigen Lauf. Und so langsam krieg ich auch wieder die Waage unter Kontrolle. Ich muß halt viel laufen und möglichst auch täglich. Für mich sind 100km pro Woche besser als 20km. Na ja, ist Jammern auf hohen Niveau, aber Anfang des Jahres hatte ich Monate mit mehr als 500km und jetzt?

Auch ist der Kopf nicht so richtig drin, hab arbeitsmäßig viel zu tun, viel um die Ohren, wenig Zeit zum abschalten. Kann die Läufe nicht so richtig geniessen. Im Augenblick ist die körperliche und geistige Form nicht geeignet einen 24-Stundenlauf zu machen. Daher werde ich am nächsten WE auch nicht beim Eis-Age in Bad Berleburg mitlaufen. Obwohl ich sehr gerne bei Steffens ersten 24er dabei wäre, aber das macht kein Sinn für mich. Ich werd in Bertlich den Marathon laufen, aber ich fürchte ich werd mich dabei quälen. Also werd ich es gleich ruhig angehen lassen. Mal sehen was dabei am Ende rauskommt, sicherlich keine 3:58 wie im September. Nur irgendwie die Nr. 92 finishen. Damit ich 2 Wochen später den marathon im Siebengebirge geniessen kann.

Allen ein schönes WE!

Winterzeit = Grundlagenzeit

Geschrieben in Allgemein von yogi Mittwoch November 17, 2010

ist bei mir auf jeden Fall meistens so. Dann kann man schön im Herbst und auch im Winter schöne ruhige lange Läufe machen. Das ruhige Tempo belastet die Muskulatur und den Bewegungsapparat nicht so und somit wird auch das Verletzungsrisiko kleiner gehalten. Die kühlen Temperaturen können, wenn man sich nicht richtig aufwärmt, auch schon mal zu Zerrungen oder anderen Verletzungen führen, aber eher bei höherem Tempo.

Auch bessert der längere Aufenthalt an der frischen Luft die Laune. Es ist ja trüb genug draussen. Und dann hat man auch noch bessere Chancen im Kampf gegen die Waage. Kann also der Weihnachtsbraten kommen.

Und noch ein anderer Effekt. Sobald das Frühjahr kommt, kann man direkt in die konkrete Marathonvorbereitung eintreten und ist viel besser in Form.

Ich laufe z.Zt. meistens Sonntags morgens um 10:00Uhr ab Strandbad Hesse mit einigen Lauffreunden/innen. Die Strecken liegen zwischen 18km und 25km, das Tempo sehr ruhig zwischen 7:30 und 7:40. Das langfristige Ziel ist ein Marathon im Frühjahr. Wem das in den Kram/Trainingsplan passt, der/die kann gerne mitlaufen. Ab Frühjahr werden die Strecken dann auch länger (bis 37km).

Weitere Trainingseinheiten nach Absprache.

ASICS Frontrunner

Geschrieben in Allgemein von yogi Samstag November 13, 2010

Tja, da hat mein Lieblings-Schuhhersteller ASICS mal ein interessantes Programm gestartet. Gesucht werden Läufer, wie der Name schon sagt, die vorweg laufen. Wobei ich dabei überlege ob es nur ums Tempo geht oder auch um andere Eigenschaften. Aber vorsorglich hab ich mich mal beworben, schaden kann es ja nicht. Die Schuhe und Laufsachen sind gut. Ich laufe ja seit Anfang an in ASICS-Laufschuhen, und hab keinerlei Probleme.

Hier gibt es dann weitere Infos zu ASICS Frontrunner: http://www.netzathleten.de/Sportmagazin/Asics-Frontrunner/asics_landingpage/6225014700364413646/head

Ich bin dann mal gespannt.

Jörg Schranz

Bottroper Ultramarathon 2010

Geschrieben in Allgemein von yogi Freitag November 12, 2010

Jo, der Bericht kommt spät, hat aber auch seinen Grund. Erstens war diese Woche viel zu tun und Zweitens war das echt nicht mein Lauf.

Aber zu Bottrop: mit dem Wetter hatten wir echt Glück, das zeigte sich nach dem Vortag überraschend schön. Was noch sehr schön war: man trifft (gefühlte) 1000 Bekannte und das macht Spaß. Während dem Lauf an den Pendelstrecken immer schön grüßen :-). Ich wollte ja versuchen unter meiner Zeit vom Vorjahr (4:42) zu bleiben. Dabei war geplant die erste Runde nicht ganz so schnell wie im Vorjahr zu laufen. Das hat auch die ersten 20km sehr gut hingehauen. Gut manchen KM bin ich unter 5:30 gelaufen, aber dann war gerade Gefälle und es fühlte sich richtig an. Hab in der ersten Hälfte auch nicht gepuscht, eigentlich war alles ok. Am Ende der ersten Runde und vor allem an den Steigungen der Brücke merkte ich schon, dass die Beine nicht mehr so locker waren. Aber die Zeit der ersten Runde war mit 2:18:xx und knapp über dem 5:30er Schnitt ok.

Aber auf dern ersten KM der zweiten Runde liess das Tempo schon nach und der obere Bereich der Oberschenkel immer härter. Die Muskeln dort waren irgendwie verspannt. Die Ursache lag sicherlich am Lauf vom letzten WE in den Weinbergen. Dort bin ich für bergiges Gelände und in Anbetracht für Bottrop wohl nicht langsam genug gelaufen. Und genau diese Muskeln hatte ich nach dem lauf in der Vorwoche schon gespürt. Ich lauf halt sehr selten Berge. Dann kommt auch noch hinzu, ich war ca. 4,5kg schwerer als im Vorjahr. Und: ich hab zwar viele Marathonläufe in letzter Zeit gemacht, aber wenig ruhige lange Läufe. Und jetzt kam die Quittung. Tja was macht man? Die Zeit würde ich nicht verbessern, das wußte ich schon bei KM 30. Und die Beine wurden immer härter. Kenn ich garnicht sowas. Aufgeben? Nee, dann fehlt mir noch ein Lauf bis zum 100. Marathon. Also “einfach” das Ding zu Ende bringen. Na ja, und unter 5h bleiben. Soviel Ehrgeiz war noch da. Das wird dann immer noch meine 2.schnellste Zeit auf 50km.

Aber die 20km zogen sich. Der Schnitt pendelte sich knapp unter 6:30 ein. Tausend Läufer überholten mich. Immer wieder mußte ich kurze Gehpausen machen um die Muskeln zu lockern. Auf diesen 20km kam mir echt meine Erfahrung zu gute. Beim 91. Marathon sollte man auch schon wissen, wie man das Ding nach Hause bringt. Und dieses mal hatte ich mir sogar extra Gels und Riegel eingepackt, die ich nur zur Hälfte brauchte. KM für KM kam ich dem Ziel näher, aber Spaß gemacht hat es nicht. Es war eher eine Qual.

KM 49: noch 6:15min bis zum Ziel. Na, toll und das bei einem 6:30 Schnitt! Wenn ich also unter 5:00h bleiben wollte, dann mußte ich jetzt die Beine nochmal in die Hand nehmen. DIE Beine, die eh schon weh taten. ARGGHHH. Habs trotzdem gemacht und war nach 4:59:30 (oder so) im Ziel. Also um die 5:45 für den letzten KM. Also geht doch.

Trotzdem wollte ich danach einfach nur nach Hause. Heiß duschen und auf die Couch. Deswegen bin ich auch recht zügig abgehauen. Also voll verkackt in Bottrop. Na es gibt Schlimmeres.

Durch die viele Arbeit konnte ich auch schnell den Lauf vergessen. Und gestern dann auch nur kurze 7,2km auf dem Laufband gelaufen. Aber ab jetzt wird wieder mehr gelaufen, auch mehr ruhige Einheiten und der Unimog kommt auch wieder auf die Rolle. Denn nächstes Jahr stehen bestimmt wieder einige Triathlons an. Und den Kampf gegen die Waage nehme ich auch auf.

Und mit jedem Marathon geht es stetig auf den 100. Marathon zu. Was für ein Irrsinn!!! Den möchte ich mit ganz vielen Läufern/innen und Freunden/innen beim Kultur-Run geniessen. Und gleichzeitig dabei auch mindestens 100KM laufen. Wenn dabei noch viel Spenden für die gute Sache zusammen kommen, dann wirds noch schöner. Das würde dem 100. noch einen Sinn verpassen.

Rhineland Champion 2010

Geschrieben in Allgemein von yogi Samstag November 6, 2010

Und wie in den vergangenen Jahren bin ich wieder in Kombination von Düsseldorf Marathon und Köln Triathlon Rhineland Champion geworden. Aber meine Zeit vom letzten Jahr konnte ich nicht verbessern. Einerseits war Düsseldorf nur als ruhiger Trainingslauf vor der TorTourdeRuhr geplant gewesen. Anderseits hab ich dort jemand begleitet. Und beim Cologne Triathlon Weekend konnte ich aufgrund des wenigen Triathlontrainings meine Zeit auf der Smart und auf Cologne226-Distanz auch nicht verbessern. Trotzdem war ich mit den Zeiten bei dem Auwand sehr zufrieden.

Was mich freut: ich bin 3 mal bei der Cologne226 extreme + Distanz gestartet, hab gefinisht und war bei allen 3 Rhineland Championswertungen dabei. Und bin somit der Einzigste. Jetzt muß ich diese Serie nur weiter führen :-) und jedes Jahr mitmachen. Vielleicht krieg ich ja ein lebenslanges Startrecht?

Infos zur Wertung: http://www.laufen-in-koeln.de/lik4.php?aid=A-7868

Infos zur Siegerehrung: http://www.metrogroup-marathon.de/288.0.html?newsid=604