yogis ultralaufblog 

Schön laaang laufen

Geschrieben in Allgemein, Training von yogi Sonntag April 6, 2008

war für heute angesagt. 37km mit den Raketen und den Ruhrrunnern zum RheinOrange und zurück. Damit ich die langen nicht zu schnell mache, mach ich meistens ein Training am Vortag. So wird das Training dann auch noch wirksamer. Gestern also 2h Ergometer bei etwas höherer Belastung und anschließend noch eine halbe Stunde Laufband, zwecks Koppeltraining. Nach ein wenig einlaufen ist dann auch am Ende eine normales MRT möglich, obs über die Distanz dann hält, glaub ich eher nicht.

Da ich ja wußte, welches Tempo heute geplant war, konnte ich auch problemlos die Strecke erweitern. Also bin ich nach Hesse hingelaufen. Am Anfang sind wir in einer großen Gruppe gestartet, die sich dann am Haus Ripshorst, hier ist noch ein Teil hinzugestossen, in zwei Tempogruppen aufgeteilt hat. Wir sind dann schön ruhig gelaufen. Quatschend verging die Zeit wie im Flug. Am RheinOrange stieg die Laune an, der Schneefall war weg und die Sonne kam raus, nur die Wege waren matschig. Während des Rückwegs konnten wir auch Martina und Karin überzeugen an Haus Ripshorst vorbeizulaufen bis Hesse und dann zuück nach Ripshorst um auch deie 37km voll zu bekommen. Nachdem sie es geschafft hatten gings ihnen sehr gut. Ich mußte ja nur noch nach Hause (waren dann 48km). Auf den letzten KM kam mir dann noch ein Läufer entgegen, ich hatte schon einen ziemlichen Schlurfschritt drauf. “Hey, nicht hängenlassen! Füsse hoch!” Meine Antwort:” Ich bin schon 6h unterwegs!” Dann grüßte er nur noch freundlich. Ob ers geglaubt hat? Wer weiß.

Fazit für diese Woche: über 16h Training, fast 13.000kcal verbraucht und ein 6h-Lauf am Sonntag bei der Vorwoche. Ich bin zufrieden.

Die nächste Woche wird dann etwas ruhiger aber matschiger: der Strongman-Run.

Tage wie diese

Geschrieben in Allgemein, Training von yogi Freitag April 4, 2008

sollten viel öfter kommen. Welche Tage? Tage, bei denen man das Gefühl hat heute läuft alles.

Kurzer Rückblick: den HM am Samstag bin ich ohne richtige Ziele angegangen, genau so liefs auch. Also hab ich einfach jemand begleitet. Dementsprechend die Zeit: 2:01:xx. Sonntag dann Ruhetag. Montag Ergo: 1h Intervall, dann 1h ausradeln. Dienstag laufen alleine, Musik auf den Ohren, sehr zügig (je nach Stück) und die Strecke wurde immer länger. Mit was zu trinken hät ichs noch stundenlang machen können. Mittwoch nur 2h gleichmäßiges radeln auf dem Ergo. Donnerstag laufen mit den BR, richtig schön. Gefühlt wie mit angezogener Handbremse, hab auch ein wenig Rücksicht auf die anderen genommen. Am Ende, auf einem bergab Stück, dann die Handbremse gelöst: max. 3:04 sagte der FR. Ich hätte noch viel mehr laufen können, aber lang (rund 49km) kommt ja Sonntag.

Wie kann man jetzt solche Tage reproduzieren und genau dieses Gefühl z.B. bei einem Marathon oder 24h-Lauf haben? Ideen? Zweimal hatte ich schon ein ähnliches Gefühl in Biel 2006 beim 100er, wo ich schon bei KM60 wußte, das die Zeit gut wurde, und beim 12h-Lauf in Köln 2006, wo ab dem Marathon drei Bestzeiten fielen.

Ich glaube dieses Jahr wirds wieder öfters kommen!