yogis ultralaufblog 

… und es läuft gut!

Geschrieben in Training von yogi Montag Februar 26, 2007

Am Donnerstag morgen war dann ein kurzer schneller dran. Ging so vom Tempo her, fühlte mich ein wenig schlapp. Dafür bin ich dann am Abend mir den Borbecker Raketen nochmal ruhige (fast) 15KM gelaufen. Samstag stand GA auf dem Program, das lief auch prächtig. 18KM um die 6:20min/km bei Puls 135 im Schnitt; Perfekt. Das bedeutete eine Verbesserung der Grundlagen.

Sonntag war dann ein längere und noch nasserer Lauf angesagt. Mit den BR ab Strandbad Hesse zur Arena auf Schalke und zurück inkl. Hin-und Rückweg. Am Ende hatte ich fast 41KM auf dem Tacho aber nur 0,6 Liter getrunken. Dafür gings mir gut.

Fazit für diese Trainingswoche: 107KM inkl. Tempo und GA-Training. 2 TE am Tag klappt gut.

Diszipliniertes Training

Geschrieben in Training von yogi Mittwoch Februar 21, 2007

Ab dieser Woche wird wieder disziplinierter trainiert. Auch werd ich jetzt regelmäßig Intervalltraining und auch schon mal zwei Einheiten am Tag mit einfliessen lassen. Gestern morgen wars dann erstmal Intervalltraining: 5×1Km mit 3min Pausen in 4:55min/km plus Ein-/Auslaufen. Nachdem WE schon ganz ok. In den nächsten Wochen werd ich dann das Tempo steigern und die Anzahl der Intervalle erhöhen. Gestern abend bin ich dann nochmal 15KM mit den Borbecker Raketen in ruhigen 6:24min/km gelaufen. Zwei Einheiten am Tag bekommen mir gut, ein gutes Vorzeichen für den Sommer, den dann werd ich bis zu 12 Einheiten pro Woche trainieren. Die Wochenumfänge werd ich dann in den letzten Wochen vor dem 6-Tage-Lauf auf bis zu 250KM erhöhen. Hoffentlich geling mir der Spagatt zwischen Grundschnelligkeitverbesserung und starker Verbesserung der Grundausdauer (auf 6-Tage). Sind schließlich zwei gegensätzliche Ziele.

Die OTV-Meile

Geschrieben in Training, Wettkämpfe/Berichte von yogi Samstag Februar 17, 2007

Nach dem letzten WE bin ich diese Woche bewußt nur zweimal ruhig gelaufen. Wenns Samstag einigermassen gehen sollte dann nur mit Erholung vorher. Das Wetter am Samstag war absolut klasse. Endlich mal in kurz/kurz laufen. Obwohl viele das anders sahen, die habens später aber auch gemerkt. Was machen die nur im Winter???

Im letzten Jahr bin ich nach 5km richtig abgeka….. Da bin ich auch eine Woche vorher den M in Bertlich gelaufen. Dieses Jahr wars Bertlich und die BC, obs noch schlimmer wird? Die ersten KM liefen gut, obwohl die KM-Beschilderung war an manchen Stellen schon fehlplatziert. Unterschiede von 30sec. pro KM sind kaum glaubhaft. Nach 5km hab ich dann auf den Einbruch gewartet. Nix kam. Also weiter. Im Kopf hatte ich meine Bestzeit auf dieser Strecke hier: 51:52. Könnte was werden, wär verrückt aber könnte was werden. Also immer schön dran bleiben. Obwohl ich am Ende noch ein wenig anziehen konnte hats nicht ganz gereicht: 52:03. Aber unter diesen Bedingungen fast genial. Ich bin sehr zufrieden.

Zwei Bilder von mir (39) hab ich noch auf den Seiten des OTV gefunden:j07_9010.jpg

j07_9127.jpg
Warum ich hier so ein ziemlich blödes Gesicht mache? ???

Nebenbei hab auch noch viele getroffen: die Leute vom OTV, Marco, FrankW, ein paar Schleicher, ein paar Ruhrrunner, Andreas (Marathonmentor) und Kalle aus dem WAZ-Blog. Hatte viele interessante Gespräche, einige hatten auch den Bericht in der WAZ gelesen.

Am Sonntag morgen haben wir uns dann am Baldeneysee getroffen, allerdings nur vier. Trotzdem sind wir schöne 25km im Morgennebel/dunst gelaufen in ruhigem Tempo. Hat Spaß gemacht.

Bertlicher Strassenläufe 2/2007

Geschrieben in Wettkämpfe/Berichte von yogi Sonntag Februar 11, 2007

Als ersten kleinen Test für den 6-Tage-Lauf hatte ich in meiner Planung an zwei WE jeweils ein Marathon geplant. Dabei wollte ich feststellen, wieviel Körner ich auf der ersten Strecke (in diesem Fall die Brocken-Challenge) gelassen hatte und wie sich der zweite Lauf dann so anfühlt. Der zweite Lauf war dann der Marathon in Bertlich. In der letzten Woche bin ich nur zweimal gelaufen, am Dienstag und Donnerstag mit den Borbecker Raketen. Beide Läufe waren sehr zügig und es lief verdammt gut. Aber ob das die richtige Vorbereitung auf einen Marathon ist? Eher nicht. Allerdings war auch keine neue Bestzeit unter diesen Bedingungen zu erwarten. Viele bekannte Gesichter waren da, einige Laufkollegen/innen von den BR, von den Lustigen Schleichern und den Ruhrrunner. Und natürlich die üblichen Ultraläufer.

Das Wetter in Bertlich war eigentlich typisch. Grau, Regen und Wind. Die Strassen wie immer schlecht. Schon vor dem Start bin ich sehr nass geworden. Die Taktik war wie immer: die ersten zwei, drei KM ruhig, dann langsam in den Rhythmus kommen und am Ende wird man von alleine langsamer. Der erste KM dann in 5:40, aber Puls ok. Bis 10 konnte ich dieses Tempo gut halten. Allerdings der Wind und der Regen machten es einem nicht leicht. Von 10 bis 20 KM lag das Tempo bei 5:42, bzw. im Schnitt über alles dann bei 5:41. Immer noch alles ok. Der erste HM unter zwei Stunden und mir gings gut. Ab KM 21 hab ich dann auch hin und wieder einen Schluck Maltodextrin getrunken, die Getränkeversorgung ist in Bertlich für meinen Verbrauch zu mager. Wasser gibts bei dem Wetter genug, Gatorade seltener und Cola garnicht. Aber bei dem Preis und dem dafür gebotenen Service ist das sehr gut. Bei dem Tempo wäre eine neue Bestzeit möglich, aber ich wußte die Brocken Challenge hat mit Sicherheit ihre Spuren hinterlassen. Von KM 20 bis 30 sank dann auch erwartungsgemäß das Tempo auf 6:00 ab und ab KM 30 sogar auf 6:30. Dank Malto und viel Erfahrung bin ich trotzdem immer schön gleichmässig (zwar langsam) weiter gelaufen. Ich wußte: solange ich laufe (auch langsam) verlier ich weniger Zeit als wenn ich gehe. Es fühlte sich zwar langsam an, aber so langsam ist 6:30 ja auch nicht (aus meiner Sicht). Und wenn ich platt bin und dann immer noch 6:30 laufen kann, das ist schon gut zu wissen. Ab KM 30 wurde ich dann auch von einigen eingesammelt, damit mußte ich leben. Einige davon liefen etwas schneller, gingen dann wieder und liefen wieder usw. Die würde ich langfristig überholen, war nur eine Frage der Zeit, das hatte ich in vergangenen Läufen schon gelernt. Einfach nur langsam weiterlaufen in deren Gehpausen kam ich vorbei, dann kam der Konter, dann wieder die Gehpause. Den einen hab ich bei KM 40 kassiert, den anderen bei KM 41. Die Konstanz bringt einen vorbei bzw. das gleichmässige Laufen.

Auf dem letzten KM kam dann noch Klaudia und Klaus (30KM) vorbei, ich hab noch versucht mit zu laufen aber die waren ein wenig zu schnell. Aber die Pace auf den letzten beiden KM lag dann noch bei 6:12, also da ging noch was. Letztendlich bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis, viertschnellste Zeit, der niedrigste Durchschnittspuls (151) und das bei dem Wetter und dem Lauf am WE vorher.

Nebenbei:
In Kevelaer war ich 12:04 min:sec schneller als im Vorjahr,
hier in Bertlich 12:03 min:sec.
Wenns in Duisburg genauso läuft komm ich mit 4:00:48 ins Ziel. Also die 48 Sekunden werd ich in den nächsten 2,5 Monaten auch noch weg trainieren.

Am Samstag steht dann die OTV-Meile auf dem Programm, nach den üblichen Trainingsplänen kann das nichts werden. Aber mal schauen.

Die Brocken-Challenge

Geschrieben in Wettkämpfe/Berichte von yogi Dienstag Februar 6, 2007

Erst mal die Kurzversion: bin angekommen! War zum Teil echt eine Challenge. Anspruchsvolle Strecke, liebevoll organisiert, mit allem Drum und Dran hat diese Challenge Kultcharakter. Hab auch wieder viel gelernt. Zur Zeit sammel ich noch die Bilder zusammen, im Laufe der Woche wird dann ausführlich berichtet.

Siehe auch den Bericht der WAZ vom 3.2.2007