yogis ultralaufblog 

-5°C und Bergtraining “Revierart”

Geschrieben in Allgemein, Training von yogi Mittwoch Januar 24, 2007

Das Treffen in Köln war schön und unterhaltsam. Viele Infos und Anekdoten wurden ausgetauscht. Auch ein paar Filme vom WDR und NDR haben wir uns angeschaut. Das wird sicherlich ein Spaß. Am Samstag bin ich dann 32 und am Sonntag 29km im ruhigem Tempo mit den Raketen gelaufen. Auch schön.

In der letzten Woche sind dann viele Läufe wegen Hausbesichtigung und Bankenmarathon ausgefallen. Erst am Sonntag hats dann wieder geklappt, aber auch nur kurze 21 oder so.

Am Montagabend kündigte der Wetterdienst dann Frost an. Endlich! Dienstagmorgen bin ich dann früh los bei -5°C in Richtung Monte Schlacko (der Schlackenberg an der Knappenstrasse). Einmal wollte ich die richtigen Sachen für diese Temperatur finden, anderseits auch mal wieder ein paar Höhenmeter machen. So bin ich dann 5 Runden am “Berg” gelaufen. Abends dann nochmal 13km mit den Raketen. Zwei Trainingseinheiten am Tag bekommen mir gut. Das ist also alles noch ausbaufähig.

Alles bestens!

Geschrieben in Allgemein, Training von yogi Freitag Januar 12, 2007

Nach dem Ergebnis des ersten Marathons diesen Jahres bin ich sehr zufrieden. Diese Woche war eigentlich Regeneration angesagt, also bin ich Dienstag und Donnerstag nur kurz gelaufen. Die Beine fühlten sich super an, der Kreislauf schön ruhig. So als wenn ich nicht gelaufen wäre. Also wird ab Samstag wieder länger gelaufen.

So langsam nimmt das Projekt Biel 2007 auch Formen an. Die Gruppe der Interessenten wird größer, so langsam sollte man auch mit dem Training beginnen, die Phase für den Kopf hat ja schon bei einigen begonnen. Für mich selbst hab ich noch nicht entschieden ob schnell laufe, also versuche meine Zeit vom letzten Jahr zu verbessern, oder ob ich die anderen bis ins Ziel bringe, was sicherlich auch ein Erlebnis ist.

Heute abend gehts erstmal nach Köln. Dort treff ich mich mit einigen anderen Läufern zur Vorbesprechung zur Brocken-Challenge. Da freu ich mich schon drauf, das wird, wenn Schnee liegt, sicherlich ein Riesenspaß. Ich werds berichten.

Honigkuchenmann-Marathon 2007

Geschrieben in Wettkämpfe/Berichte von yogi Sonntag Januar 7, 2007

Zum dritten Mal bin ich hier gestartet.
Die Vorbereitung der letzten Wochen war eigentlich bescheiden. Seit dem Bottroper 50er bin ich ja kein WK mehr gelaufen und die Wochen-KM waren zum Teil auch bescheiden. Ich bin diese Woche mit 60km vor dem M auch eigentlich zuviel gelaufen. Eigentlich: das Ergebnis sagt anderes. Ich konnte meine persönliche Bestzeit verbesssern, zwar nur um ein paar Sekunden, aber unter den Bedingungen hervorragend: 4:05:02 bzw. brutto 4:05:35.
Und so konstant wie hier bin ich noch nie zuvor gelaufen, 2:00 und 2:05. Und selten gings mir nach einem M so gut.
Da ist bei den nächsten Marathonläufen sicherlich auch endlich die 4h-Grenze zu knacken.

Beim Lauf selber hab ich jede Menge bekannte Gesichter getroffen, mit jedem Lauf kennt man ja mehr Leute. Fühlt sich auch immer mehr wie ein Familientreffen an. Ich hatte mir vorgenommen nicht zu schnell zu starten, das hat diesmal auch wirklich gut geklappt. So war die erste Runde mit 35:38 gut getimt. I der ersten Runde hab ich noch mit Conny ein wenig gequatscht und gegen Ende mit Jutta, Peter und Tasso (Martin). Anfang der zweiten hab ich mich dann abgesetzt und bin fortan alleine gelaufen. Irgendwie schient mir das auch zu liegen und Runden lauf ich irgendwie gerne. Man kann sich dabei immer wieder auf die gleichen Punkte und Zwischenzeiten konzentrieren und so seine Zeit gut kontrollieren. Für die zweite Runde hab ich dann 34:02 gebraucht, wie geplant. Bis jetzt fühlte sich alles gut an. Die dritte war noch schneller: 33:17. Nur nicht zu schnell werden. Gegen Ende der vierten Runde kam auch meine Frau und meine Nachbarn zum Lauf. Na das gab noch mal einen Motivationschub, hatte auch gerade einen kleinen Hänger: 34:13. Neu motiviert gings auf die 5. Runde. Nach der dritten Runde und auch in der vierten Runde lag der Schnit bei 5:43, für unter 4h hätte ich mich steigern müssen. Bei der Vorbereitung aber nicht realistisch. Wenn ich das Tempo aber halten konnte, wäre immerhin eine neue persönliche Bestzeit drin. Und in den letzten beiden Runden läßt das Tempo dann eh nach. Für die 5. brauchte ich dann 34:26. Der schnitt blieb bei 5:43. Wenn ich jetzt die letzten beiden Runden unter 36:00 laufe, dann klappts mit der Bestzeit. Dabei darf ich aber keine Sekunden liegen lassen, gehen ist absolut tabu. Die Konzentration und der Puls stimmte, also ab auf die 6. Runde. Mit 35:57 lag ich dann noch voll im Plan. Da ich ab Startlinie meine Uhr gestartet hatte, war meine Zeit netto. Ein Blick auf die offizielle Uhr beim Wendepunkt, signalisierte mir das könnte passen. Also nochmal eine 36:00 hinlegen und ca. 1,5min für die letzten 195m draufrechnen. Das wird knapp. Also Spannung halten und durchlaufen. Du schaffst das. Da ich ziemlich hinten im Feld gestartet bin, hab ich die ganze Zeit überholt. Echt ein mentaler Vorteil. Auch in der letzten Runde konnte ich noch einige einsammlen bzw. überrunden. Jeden einzelnen Kilometer hab ich kontrolliert. Noch sechs, fünf, vier, drei, zwei, die Zeiten passten. Jetzt kann nichts mehr schiefgehen. Noch einen, das sieht gut aus. Ich hör schon das Ziel. Km 42, die letzten 195m, die Zeit passt, wird knapp aber es passt.

Geschafft: 12 Sekunden brutto schneller als netto beim Karstadt-Marathon 2005. Netto sogar noch 33s mehr. Wow. Das war ein Sieg des Kopfes. So fängt das Jahr gut an. Da ist noch einiges drin. Auf den Rhein-Ruhr-Marathon werd ich mich ganz gezielt vorbereiten, auch mit Tempotraining, dann wird die 4h-Grenze fallen.

Als nächstes kommt jetzt erstmal Anfang Februar die Brocken-Challenge. Hoffentlich mit Schnee. Abenteuer pur.

Wer noch ein paar Bildchen sehen will: hier der Bericht von Powerschnecke.